Vor Kurzem wurde die Leitlinie zur Kompressionstherapie der Extremitäten aktualisiert. Dermatologin und Phlebologin Stefanie Reich-Schupke erläutert im ÄrzteTag-Podcast, worauf es ankommt, um Venenpatienten individuell gut zu versorgen.
182 künftige Landärztinnen und Landärzte können ihr Medizinstudium zum Wintersemester 2026/27 in Bayern über die Quote beginnen. Auch wenn Klagen dagegen vorliegen, gab es erneut viele Interessenten.
Die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ist die häufigste x-chromosomal vererbte progressive Muskelerkrankung im Kindesalter, die u.a. mit motorischen Entwicklungsverzögerungen und einer deutlich verkürzten Lebenserwartung einhergeht.
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Kinder mit Autismus profitieren offenbar von der Teilnahme an organisiertem Sport. Vor allem fernöstliche Kampfkunst wie Tai-Chi, aber auch Aquatraining und Trampolinspringen sind laut einer Literaturstudie aus den USA mit einer verbesserten Motorik und besserer Körperkontrolle assoziiert.
Verhaltenstherapeutische Ansätze verfangen nicht bei allen Personen mit Tourette-Syndrom. Dann empfiehlt sich eine pharmakologische Intervention, doch die ist nebenwirkungsträchtig. Mit Ecopipam könnte sich nun eine Alternative auftun.
Das chronische Handekzem wird abhängig vom Schweregrad nach einem Stufenschema behandelt. Mit dem Pan-JAK-Inhibitor Delgocitinib steht eine neue topische Therapieoption für Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Erkrankung zur Verfügung.
Blasen im Mund können bei Autoimmunerkrankungen wie Pemphigus auftreten, aber auch beim Stevens-Johnson-Syndrom oder beim Erythema multiforme. Ein Expertengremium gibt Empfehlungen zum Management, von der Mundhygiene über Kortikosteroide bis hin zur Lippenpflege.
Patienten mit der Diagnose Parkinson-Syndrom, die häufig selbst mit Pestiziden gearbeitet haben, könnten die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt bekommen. Und damit Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung erhalten.
Mit dem neuen Wechseljahre-Telefon soll Frauen ein niedrigschwelliges Beratungsangebot zur Verfügung stehen. Es geht vor allem darum, Beschwerden richtig einzuordnen. Ein Arztersatz soll die Beratung nicht sein.
Verfahren der künstlichen Intelligenz für die Mustererkennung wecken auch in der Dermatologie hohe Erwartungen. Dass sich die KI im Vergleich zu Dermatologen in der Melanom-Diagnostik achtbar schlagen, hat eine Metaanalyse gezeigt.