Hausarzt Thorsten Schmidt nervt die schwierige Vermittlung seiner Patienten zum Facharzt. Kardiologe Marvin Schwarz schildert seine Sicht der Dinge – und gibt Tipps, wie Zuweiser den Prozess beschleunigen können.
Bis zum Sommer will das Bundesgesundheitsministerium Details für ein Primärversorgungssystem vorlegen. Kommt die Reform, dürfte sie erheblichen Einfluss auf das Praxismanagement haben – vor allem das der Hausarztpraxen.
Hausarzt Dr. Jörg Schelling ist seit bald sieben Jahren regelmäßig als Experte im Gesundheitsgespräch auf „Bayern 2“ zu hören. Er empfindet sein „BR-Hobby“ als eine Riesenchance, um seriös zu informieren.
Ein aktueller Cochrane-Review bestätigt: Ginkgo-biloba-Extrakte haben keine messbaren Effekte auf leichte kognitive Einschränkungen. Bei Demenzen deuten sich geringe bis moderate Vorteile für Kognition und Alltagsfunktion an.
Nur gut ein Drittel der KHK-Patienten und -Patientinnen gaben an, in der hausärztlichen Praxis umfassend zu körperlichem Training beraten worden zu sein. Dabei hat sich eine Beratungstechnik als schnell und besonders effektiv erwiesen.
Melatonin, Wachstumshormone, Psychostimulanzien, aber auch Psychoedukation und kognitives Training – Vieles wird gegen die Fatigue nach einem Schädel-Hirn-Trauma versucht. Was hilft, und wie steht es um die Evidenz?
Eine Schmerztherapie mit Opioiden schlägt nicht selten auf die Verdauung. Wenn Laxantien die Opioid-induzierte Obstipation nicht bessern, könnte sich der Einsatz von PAMORA lohnen, erklärt ein Kollege aus der Schmerzmedizin.
Kopfschmerzen, Ängste und Schwindel – solche Symptome sind nach dem Absetzen von Antidepressiva nicht selten. Und je länger die Therapie dauert, umso häufiger treten die Beschwerden auf. Doch noch ein weiteres Problem eröffnet sich.
Seit Mitte 2022 sind nicht-invasive Pränataltests (NIPT) eine Krankenkassenleistung. Bundestagsabgeordnete drängen in einem Antrag auf ein Monitoring. Fachleute indes interpretieren die vorhandenen Daten unterschiedlich.
Die Bestellung von Grippe-Impfstoffen durch Ärztinnen und Ärzte sowie für die Apotheke sollte umgehend erfolgen. Daran erinnert jetzt das Paul-Ehrlich-Institut.