Die S1-Leitlinie Tinea capitis hat kürzlich ein Update erfahren. Was für die Praxis wichtig ist, erläutert Leitlinienkoordinator Peter Mayser im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Plötzlicher Haarausfall ist für Betroffene sehr belastend. Wie bei Diagnostik und Therapie der Alopecia areata vorzugehen ist, wird ausführlich in der neuen Leitlinie erklärt.
Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine schwedische Analyse belegt: 42 Prozent der Betroffenen hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10 Prozent entwickelten später eine Demenz.
Die Auswertung einer Nebenwirkungsdatenbank der WHO zeigt: Viele Medikamente, die in ärztlichen Praxen zum Standardrepertoire gehören, können offenbar Juckreiz auslösen.
Krebserkrankungen bei Menschen mit Behinderung stellen besondere Herausforderungen an die Behandler. Nicht immer ist das Gesundheitswesen derzeit darauf gut eingestellt.
Wearables zur Anfallsdetektion, KI zur Prognose bei Schlaganfall und eine adaptive tiefe Hirnstimulation: Auf dem Kongress für Klinische Neurowissenschaften in Augsburg wurden neue Verfahren vorgestellt.
Eine Treat-to-Target-Strategie bei der Harnsäuresenkung schützt Gichtkranke wahrscheinlich nicht nur vor Gichtanfällen: Patientendaten aus England zufolge kommt es auch zu einem Rückgang schwerer kardiovaskulärer Ereignisse.
Eine Therapie mit Fremanezumab kann bei rund der Hälfte der Kinder und Jugendlichen die Zahl der monatlichen Migränetage um mindestens 50 Prozent senken, wie aus einer placebokontrollierten Studie hervorgeht.
„Hilfe zur Selbsthilfe“ gelingt laut einer US-Studie offenbar auch bei Rückenschmerz, nämlich bei ganzheitlicher Anleitung durch Fachleute. Nützt eine ergänzende Wirbelsäulen-Manipulationen? Und wird diese in Deutschland erstattet?