Die Betreuung von Patienten mit Migrationshintergrund erfordert kultursensible Ansätze. Der Fall einer marokkanischen Patientin mit Typ-2-Diabetes zeigt, wie Sprachbarrieren, kulturelle Ernährung und soziale Faktoren die Therapie beeinflussen.
Heute haben wohl deutlich mehr Menschen ein zerebrales Aneurysma als noch vor 20 Jahren. Das hat ein deutsches Forschungsteam ermittelt. Gibt es dadurch auch häufiger Rupturen?
Die Infektionsprävention mit Impfungen ist für immunsupprimierte Patienten enorm wichtig, aber auch komplex. Eine Gruppe aus Österreich hat aktualisierte Empfehlungen veröffentlicht.
Eine Auswertung der KKH zeigt: Die Zahl der Männer und Frauen mit malignem Melanom ist in den vergangen zehn Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Bei weißem Hautkrebs liegt die Zahl sogar noch höher.
Ist eine Lipidsenkung mit Statinen bei Menschen im Alter über 70 Jahren ohne kardiovaskuläre Vorerkrankung als primärpräventive Maßnahme von Nutzen? Zwei randomisierte Studien liefern dazu aufschlussreiche Informationen.
Die Indikation zur frühen Rhythmuskontrolle soll bei allen Patienten mit neu diagnostiziertem Vorhofflimmern geprüft werden, empfiehlt die aktuelle Leitlinie. Wie es zu dieser Empfehlung kam und was das konkret für die hausärztliche Praxis bedeutet, erläutert ein Kollege.
Wie eine Real-World-Datenanalyse zeigt, unterscheiden sich die langfristigen Ergebnisse der Therapiemethoden beim Basalzellkarzinom deutlich. Die niedrigste Rezidivquote wurden für die chirurgische Exzision beobachtet.
Die Früherkennung von Pankreaskrebs ist ein dringendes diagnostisches Problem. Ein Blick auf die jeweilige Verordnungshistorie könnte womöglich hilfreich sein, wie eine Studie mit Patientendaten von Hausarztpraxen zeigt.
Ein geschwächtes Immunsystem erhöht die Wahrscheinlichkeit für Infektionen und Krebserkrankungen. Solche Immundefizienzen sind im Erwachsenenalter häufiger als gedacht. Sie bleiben oft lange unerkannt.
Beim Thema duale Antiplättchen-Therapie (DAPT) geht es heute meist um deren mögliche Verkürzung zwecks Reduktion von Blutungen. Eine Studie legt nun nahe, dass zumindest bei ausgewählten KHK-Patienten eine längere DAPT von Vorteil sein könnte.