Viele Patienten fürchten Nadelstiche. Ob Musik gegen Angst und Schmerzempfinden hilft und welche Rolle Mozart dabei spielt, untersuchte eine Schweizer Studie.
Zwei bis fünf Prozent aller Kinder haben einmal im Leben einen Fieberkrampf. Meist bleibt es ein einmaliges Ereignis ohne Folgen. Doch es gibt Red Flags, die man kennen sollte.
Der Zeitraum vom Verdacht bis zur Manifestation eines primären Offenwinkelglaukoms gestaltet sich individuell unterschiedlich – mit klar definierbaren Risikogruppen. Nachuntersuchungsintervalle könnten also angepasst werden.
Jung, männlich, myop, pseudophak – so jemand hat ein sehr hohes Risiko für eine Ablatio retinae und muss die Warnzeichen kennen. Bei Risikofaktoren sind selbst kleine Foramina vorsorglich zu lasern.
Kommen Kontaktlinsenträger mit akutem rotem Auge in die Hausarztpraxis, ist dringend der Verdacht auf eine mikrobielle Keratitis abzuklären: Es droht ein rascher Visusverlust. US-Ophthalmologen haben die Alarmzeichen zusammengefasst.
Glaukom und Katarakt kommen oft gemeinsam vor, das bestätigt eine Querschnittstudie aus Neuseeland. Unklar ist, ob die Therapie des grünen Stars den grauen begünstigt oder ob ein gemeinsamer Pathogenesepfad zugrunde liegt.
Der Bundestag hat sich auf eine Position zu vorgeburtlichen Bluttests auf Trisomie 13, 18 und 21 geeinigt: Die Datenlage über die Anwendung der Tests soll besser werden, eine Einschränkung der GKV-Leistung ist nicht geplant.
Besonders in Risikogruppen sind die Impfquoten gegen Atemwegserreger sehr niedrig. Was Kolleginnen und Kollegen zufolge helfen kann: Klare Kommunikation und Impfungen kombinieren.
Erhalten Patienten mit Multipler Sklerose den Antikörper Ocrevus® (Ocrelizumab), muss die Leberfunktion im Blick behalten werden. Es besteht ein Risiko für Leberschäden.