Bei Frauen mit einem unkomplizierten Harnwegsinfekt wird eine antibiotische Kurzzeittherapie empfohlen. Welche hilft besonders gut? Ein Studienteam hat die Wirksamkeit einiger der verfügbaren Varianten verglichen.
Bei Kindern und Jugendlichen mit atopischer Dermatitis ist auch das Risiko für viele psychische Erkrankungen erhöht. Dafür sprechen Ergebnisse einer großen US-Kohortenstudie.
Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen bündelt auf seinem Webportal DiRhIS zahlreiche Informationen für Patienten. Eine neue Wartezimmerkampagne soll Patienten niedrigschwellig aufklären.
Die medikamentöse Versorgung von älteren Menschen in Deutschland ist offenbar stark verbesserungsbedürftig. In einer Kohortenstudie wurden sechs Patientengruppen identifiziert, bei denen sich eine sorgfältige Überprüfung der Medikamentenpläne lohnen könnte.
Bei Verdacht auf eine KHK kann eine CT-Koronarangiografie angezeigt sein. Warum eine geschlechtsspezifische Stratifizierung bei der Interpretation der Daten nötig ist, zeigen Forschende der Harvard Medical School.
Bislang stehen nur wenige wirksame Strategien zur Prävention des Hand-Fuß-Syndroms bei Krebspatientinnen und -patienten zur Verfügung. Eine Netzwerk-Metaanalyse hat nun mehrere vielversprechende Ansätze identifiziert.
Adipositas begünstigt die Entstehung von Vorhofflimmern. Die Frage ist, inwieweit dabei direkte oder indirekte, über Begleiterkrankungen vermittelte Effekte im Spiel sind. In einer Studie wurde versucht, das zu klären.
Die Politik setzt mit dem Beitragssatzstabilitätsgesetz auf eine Not-Operation fürs Gesundheitswesen. Im OP-Saal haben sich derweil alle heillos in der Wolle. Vor dem Ärztetag appelliert Gastautor Thomas Maibaum für Geschlossenheit.
Früh beginnen, initial breit, ausreichend dosieren, Fokus kontrollieren und frühzeitig deeskalieren: Das sind Prinzipien der Sepsis-Therapie. Ein Kollege erläutert Details aus dem Leitlinien-Update.
Eine Schönheitsoperation ist medizinisch nicht nötig. Wer deswegen krank wird, hat nach Auffassung des Koblenzer Arbeitsgerichts seine Arbeitsunfähigkeit „schuldhaft selbst herbeigeführt“.