Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland, die Sterberaten variieren aber sehr – zwischen den Geschlechtern, regional und bei den unterschiedlichen Krebsarten. Wir zeigen die Besonderheiten in Tabellen, Grafiken und Karten.
„Reden hilft“ – das ist Eckart von Hirschhausens zentrales Credo, vor allem in der Medizin. Der Arzt und Wissenschaftsjournalist erläutert, welche Gefahren drohen, wenn man die Kommunikation den Falschen überlässt, und zeigt auf, wie es besser geht.
Wer eine Hypercholesterinämie hat, soll nicht zu viele Eier essen, so die allgemeinen Empfehlungen. Warum hieß es trotzdem in einigen Medien, dass Eier den Cholesterinspiegel senken? Ein Blick auf die Datenlage.
In einer Autopsiestudie aus Japan fanden Forscher bei einem substanziellen Anteil der Fälle eine zu Lebzeiten nicht diagnostizierte Krebserkrankung – häufig wenig aggressive Karzinome. Einige Tumoren hatten aber unbemerkt gestreut.
Eine große chinesische Kohortenstudie unterstreicht bei Menschen mit Hypertonie die Bedeutung von vier zentralen Risikofaktoren für die Prävention einer chronischen Niereninsuffizienz. Ein Kollege ordnet die Ergebnisse ein.
Die ambulante Versorgung steht wirtschaftlich zunehmend unter Druck. Das sagt das Zi mit Blick auf erste Ergebnisse seines Praxis-Panels. Gestiegene Kosten fressen die Einnahmen auf.
Für Menschen mit Herzinsuffizienz zahlt es sich offenbar aus, durchgehend in einer vertrauten allgemeinärztlichen Praxis (mit-)betreut zu werden. In einer spanischen Studie sank unter diesen Umständen das Komplikations- und Sterberisiko.
Ist ein kathetergeführter Verschluss des linken Vorhofohrs zum Schutz vor Schlaganfällen bei Vorhofflimmern eine Alternative zur oralen Antikoagulation? Eine beim ACC-Kongress vorgestellte Studie liefert dazu positive Ergebnisse – aber auch Stoff für kritische Diskussionen.
Bundesweit mangelt es an Rheumatologen. In Rheinland-Pfalz schließen telemedizinische Rheuma-Sprechstunden in Hausarztpraxen die Versorgungslücke. Eine Blaupause für andere Regionen?