Über die optimale Ersttherapie beim idiopathischen Hörsturz wird immer wieder diskutiert. In einer Metaanalyse wurden nun systemische mit intratympanalen Kortikosteroide hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit verglichen.
Vorurteile und unbewusste Benachteiligungen beeinflussen den Praxisalltag stärker als viele denken – sowohl bei der Behandlung von Patienten als auch im Miteinander des Teams. Was Hausärztinnen und Hausärzte schon mit wenig Aufwand tun können, zeigt ein Leitfaden der Charité.
Das Robert Koch-Institut hat jetzt die vollständig durchgesehene und aktualisierte Fassung seines Ratgebers zu HIV-Infektion/AIDS veröffentlicht. Darauf weist es in seinem Newsletter zum Infektionsschutz hin.
Nach einer schweren Exazerbation sollen COPD-Patienten eine inhalative Erhaltungstherapie mit dualer Bronchodilatation oder die Tripletherapie erhalten. Doch wie sieht die Realität aus?
Wie wichtig es ist, den Verbrauch von kurzwirksamen Beta-2-Agonisten (SABA) im Auge zu behalten, zeigt eine Kohortenstudie aus Taiwan. Ab einer bestimmten Menge Dosisbehältern war das Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis signifikant erhöht.
Trotz verfügbarer Medikamente hat die idiopathische Lungenfibrose eine ungünstige Prognose. Mit Treprostinil könnte eine weitere Substanz das Arsenal der Therapie ergänzen.
Gerät das Mikrobiom in der Lunge aus dem Gleichgewicht, sorgt es unter anderem für den Progress einer COPD und beschleunigt die Lungenalterung. Auch bei Asthma und Lungenkrebs mischt es mit.
Der Bundestagsbeschluss zu Änderungen am Beitragssatzstabilisierungsgesetz lässt Hausärzte aufatmen, weil einige Kürzungen zurückgenommen werden. Unser Gastautor fürchtet dennoch um die ambulante Versorgung. Er sieht vor allem die Gebietsärzte unter Druck.
Auch Menschen können sich mit zoonotischen Influenza-A(H5)-Viren infizieren. Daher spricht die STIKO nun Impfempfehlungen für beruflich exponierte Personengruppen aus.