Bei der Indikationsstellung zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern spielt das Geschlecht laut „Klug entscheiden“ keine Rolle mehr. Die DGIM-Initiative gibt zudem Empfehlungen zur Wahl der Antikoagulation und Begleittherapie.
Eine Analyse liefert eine umfassende Bestandsaufnahme zu Zusammenhängen von Ernährung und Krebsrisiko. Neben bekannten Vorteilen von pflanzenbasierten Varianten fanden sich überraschenderweise auch Hinweise auf einzelne ungünstige Effekte.
An der Uniklinik Köln sind zwölf Myelomerkrankte ambulant mit CAR-T-Zellen behandelt worden – ein Novum in Deutschland. Möglich wurde das durch ein entsprechendes Sicherheitskonzept und viel Erfahrung.
Laut einer aktuellen Projektion im Auftrag der Robert Bosch Stiftung ist – wenn nicht gegengesteuert wird – ein Drittel der bundesdeutschen Landkreise auf längere Sicht von hausärztlicher Unterversorgung betroffen. Andernorts deuten die Zeichen auch vielfach auf Überversorgung.
Patienten, die wegen einer schweren COVID-19-Erkrankung hospitalisiert werden müssen, haben ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs, fand ein US-Forscherteam heraus
Die operative Entfernung oder Bestrahlung von Oligometastasen eines Prostatakarzinoms verlängert das progressionsfreie Überleben deutlich, der Effekt auf das Gesamtüberleben bleibt jedoch unklar.
Eine Kombination aus einem T-Zell-Engager und einem Anti-CD38-Antikörper kann die Krankheitsprogression bei Personen mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom laut den Ergebnissen einer Phase-III-Studie signifikant hinauszögern.
Primäre und sekundäre Immundefekte zu entdecken, kann in der Praxis herausfordernd sein. Bestimmte Symptome und Kriterien geben aber Hinweise. Worauf es dabei ankommt.
Nach der guten Akzeptanz der Kinder-Videokonsultation will die KV Hessen das Angebot im Bereitschaftsdienst im kommenden Jahr auf eine weitere Patientengruppe ausweiten.