Es war eine wiederkehrende Behauptung von US-Präsident Trump: Wenn schwangere Frauen Paracetamol einnehmen, erhöhe dies das Autismus-Risiko beim Kind. Eine Metaanalyse untermauert nun die Evidenz, dass das nicht der Fall ist.
Depression, Angststörungen und posttraumatischer Belastungsstörungen haben genetisch gesehen sehr viele Überschneidungen. Das gilt jedoch auch für weitere psychische Erkrankungen.
Schlanke Patienten mit MASLD – steatotischer, mit metabolischer Dysfunktion assoziierter Lebererkrankung – unterscheiden sich in ihrem Risikoprofil von MASLD-Patienten mit Übergewicht. Eine Studie hat die Differenzen untersucht.
Das Mammografie-Screening-Programm führt dazu, dass Karzinome in prognostisch günstigen Stadien gefunden werden. Das zeigt der Evaluationsbericht für 2023.
Was bedeutet es, Hausärztin oder Hausarzt zu sein? Die DESAM will mit ihrer Nachwuchsakademie Antworten geben. Zwei Kolleginnen darüber, wie das gelingt und warum auch die Dozenten von der Vernetzung profitieren.
Nach dem Tod eines Kindes infolge der Narkose für eine Zahnbehandlung muss ein Anästhesist aus Hessen mit einer schärferen Strafe wegen Mordes rechnen. Der Bundesgerichtshof hob ein Urteil des Landgerichts Frankfurt auf.
Das Lungenkrebs-Screening ab 50 richtet sich an aktive Raucher und kürzlich Abstinente. Liegt der Rauchstopp über 10 Jahre zurück, gibts keine CT-Untersuchung. Ein DKFZ-Team spricht sich für eine andere Strategie aus.
Physiotherapie auf Achse soll die Ausnahme bleiben. Ein stationärer Praxisbetrieb sei wirtschaftlicher. Mit diesem Argument weist der Petitionsausschuss das Ansinnen zurück, Therapieleistungen ausschließlich im Hausbesuch erbringen zu dürfen.
Die Diagnose einer akuten Zystitis im Alter ab 50 Jahren hat sich in einer Studie als nützlicher Prädiktor kommender urogenitaler Krebserkrankungen erwiesen. Besonders hoch ist das Risiko demnach in den ersten drei Monaten nach der Blasenentzündung.
Zucker, Impfungen oder Deo begünstigen Mammakarzinomrezidive – solchen und anderen Fehlinformationen begegnen Brustkrebsüberlebende häufig, wie die Ergebnisse einer US-Umfrage nahelegen.