Hoffnungen auf baldige Aufnahme der Wundversorgung mit Kaltplasma in den GKV-Katalog haben sich zerschlagen. Schuld daran ist nicht zuletzt eine verfehlte Abbildung der Versorgungsrealität im EBM.
Auch Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren sollen nun mit einem 20-valenten Pneumokokkenimpfstoff geimpft werden. Die Immunisierung mit einer 23-valenten Vakzine wird nicht mehr empfohlen.
Bewegung scheint laut einem aktuellen Cochrane-Review bei Depressionen besser zu wirken als eine Kontrollintervention. Sie muss sich auch gegenüber Antidepressiva und Psychotherapie nicht verstecken.
Orale, nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten werden womöglich bald den bislang verfügbaren Inkretinmimetika zur Behandlung bei Typ-2-Diabetes und Adipositas Konkurrenz machen. Dutzende Wirkstoffe befinden sich in der Entwicklung.
Es gibt in Deutschland keine einheitlichen Empfehlungen für die medikamentöse Therapie bei Typ-2-Diabetes. Wie groß sind die Divergenzen? Und worauf kommt es in der Praxis wirklich an?
Häufige Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes beschleunigen das Auftreten von Organschäden – insbesondere kardialer Natur – und verschlechtern die Prognose.
Ein altersangepasster D-Dimer-Test eignet sich offenbar, um eine tiefe Beinvenenthrombose sicher auszuschließen. Er erhöht die diagnostische Genauigkeit und verringert unnötige Bildgebungen.
Eine wichtige Ursache für den plötzlichen Herztod ist die Hypertrophe Kardiomyopathie − und sie ist nicht immer leicht zu erkennen. Worauf es bei der Diagnostik ankommt und welche Erkrankungen abzugrenzen sind.
Herzinfarkte bei Frauen sind anders als bei Männern: Das ist so oft zu hören, dass es an Irreführung grenzt. Denn tatsächlich unterscheiden sich die Symptome wenig. Die Unterschiede liegen anderswo.
Hypoglykämien können gefährlich sein und das Risiko für Endorganschäden erhöhen. Umso problematischer, wenn diese gar nicht wahrgenommen werden. Doch es gibt Optionen, die Wahrnehmung zu trainieren.