Auch Menschen mit Herz-, Lungen- und anderen Erkrankungen betrachten Flugreisen oft als Selbstverständlichkeit. Doch es gibt Grenzen. Welche, das hat ein Flugmediziner beim DGIM-Kongress erläutert.
Patienten mit Glaukom, die mit topischen nichtselektiven Betablockern behandelt werden, müssen kein höheres Risiko fürchten, an Morbus Parkinson zu erkranken. Eine Studie hat keine Hinweise auf einen Zusammenhang ergeben.
Versorgungsbedarf vor Evidenz: Die Bundesregierung macht ihre Ankündigung wahr, einen Großteil der „sonstigen Wundprodukte“ langfristig von Nutzennachweisen freizustellen.
Mit humanen Papillomviren (HPV) infizieren sich Menschen vor allem in jungen Jahren, und die Impfung wird primär jungen Menschen empfohlen. Dennoch rät eine Gynäkologin dazu, auch bestimmte ältere Patientinnen zu impfen – etwa Frauen nach Konisation.
Internisten haben beste Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Hausarzt, lautet eine Erkenntnis beim DGIM-Kongress: Mehr als 80 Prozent der dortigen Krankheitsbilder stammten aus dem internistischen Spektrum.
Antikörper statt Langzeit-Glukokortikoide – das ist in der Rheumatologie ein sich zunehmend verbreitendes Therapie-Prinzip. Das gilt besonders auch für rheumatische Erkrankungen im hohen Lebensalter.
Nachdem jetzt schon der zweite Amyloid-Antikörper beim Gemeinsamen Bundesausschuss durchgefallen ist, gibt ein Cochrane-Review den Substanzen ebenfalls keine gute Note. Kritik am Review äußert die DGN.
Kein Zusatznutzen, so lautet auch beim Alzheimer-Wirkstoff Donanemab das Urteil des G-BA – wie schon kürzlich bei Lecanemab. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft zeigte sich irritiert und übt Kritik.
Testosteron ist ein zentraler kardiometabolischer Faktor, der bei Männern mit Übergewicht und kardiovaskulärem Risiko mitbedacht werden muss. Die Testosteron-Substitution ist jedoch differenziert zu betrachten, betont ein Androloge beim DGIM-Kongress.
Myokardiale Ischämien entstehen nicht nur aufgrund hochgradiger Koronarstenosen. Bei Ischämie-Nachweis ohne Stenose sollte an ANOCA/INOCA gedacht werden. Hinweise, wie Sie diese diagnostizieren können – und eine Einordnung für die Praxis.