Medienbericht

Organspende-Zahlen weiter im Sinkflug

Immer weniger Organspender, immer weniger transplantierte Organe: Wie die "Rhein-Zeitung" berichtet, sind die Zahlen 2014 im Vergleich zum Vorjahr erneut gesunken.

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KOBLENZ. Die Zahl der Organspender und der transplantierten Organe in Deutschland sinkt ungeachtet aller Appelle weiter.

Wie die "Rhein-Zeitung" (Koblenz/Freitag) unter Berufung auf Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) berichtet, gab es in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 513 Spender. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 548 gewesen.

In Deutschland warteten 10.702 Menschen auf ein Organ - etwa 8000 auf eine Niere, zitiert die Zeitung Zahlen von Eurotransplant.

Transplantiert wurden dem Bericht zufolge in den ersten sieben Monaten 1893 Organe, nach 1999 von Januar bis Juli 2013. (dpa)

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Kommentare
Dr. Wolfgang P. Bayerl 15.08.201418:21 Uhr

kein Wunder bei dem medialen Antitransplantationstrommelfeuer.

Die Gentechnik kommt "medial" ja auch nicht gut weg, die einzige langfristige Chance, auf "Entnahme" fremder Organe zu verzichten, gleichzeitig die Lösung aller "Abstoßungsprobleme".
Als Arzt weis man nun nicht so recht, wer hier eigentlich wem folgt, die Medien den ungebildeten "grünen" Politikern, oder die Politiker den Medien. Unsere Angela ist ja nun auch sehr grün und schaltet Atomkraftwerke ab mit Hilfe von Ethikkommissionen.
Staatsanwälte sprechen bei Transplantationschirurgen von Mordversuchen (ohne Tote natürlich).

Wundert nur etwas, dass das Krieg führen wieder Mode geworden ist (mit Toten natürlich), auch bei Kinderspielzeug, wie ich heute festgestellt habe, natürlich amerikanische Waffensysteme, made in China.
Erziehung ist immer im Kindergarten am wirkungsvollsten.

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