Passivrauchen fördert COPD

LONDON (ikr). Nicht nur Raucher haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zu entwickeln.

Veröffentlicht:

Nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie ist das Risiko für diese chronische Atemwegserkrankung zum Beispiel auch dann erhöht, wenn bereits vor dem zehnten Lebensjahr eine stationäre Behandlung wegen eines Atemwegsproblems notwendig war, und zwar um den Faktor 2,35 (European Respiratory Journal 2011, online 19. Dezember).

Aber auch Passivrauchen, Tuberkulose und eine positive Familienanamnese sind offenbar Triggerfaktoren: Bei Passivrauchen ist das COPD-Risiko um den Faktor 1,24 erhöht, bei Tuberkulose um den Faktor 1,78 und bei einer positiven Familienanamnese um den Faktor 1,50.

Jetzt abonnieren
Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kasuistik

Wenn die Asthma-Therapie an die Nebenniere geht

Unterschiedliche Pathophysiologien der COPD

Nicht jede chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist gleich

European Respiratory Society (ERS)

Asthma: Holistische Medizin ist Trumpf!

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kanadische Fall-Kontroll-Studie

Erhöhte Hypoglykämie-Gefahr nach Beginn einer Betablocker-Therapie beobachtet

Lesetipps
Stethoskop mit Doktorhut und Diplom

© yta / stock.adobe.com

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Die Approbationsordnung muss endlich reformiert werden!

Die Ärzte Zeitung hat jetzt auch einen WhatsApp-Kanal.

© prima91 / stock.adobe.com

News per Messenger

Neu: WhatsApp-Kanal der Ärzte Zeitung