Mehr Menschen können nun Lipidsenker erhalten, hat der G-BA beschlossen. Doch wer sollte sie wirklich bekommen? Professorin Erika Baum von der DEGAM ordnet die Änderung der Arzneimittelrichtlinie im „ÄrzteTag“-Podcast ein.
Migräne zeigt sich bei Männern anders als bei Frauen. Das kann ein Grund sein, warum die Erkrankung bei Männern seltener erkannt wird – und sich sogar die Therapie unterscheidet.
Mit der Anzahl der Migränetage steigt das Risiko für eine Depression. Bei Komorbidität können nicht alle Migräne-Prophylaktika eingesetzt werden. Ein Kollege ordnet die Möglichkeiten bei den Schmerz- und Palliativtagen ein.
Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen können ihre Schmerzen nicht verbal mitteilen. Worauf es bei der Versorgung dieser Patienten ankommt, erklären drei Experten bei den Schmerz- und Palliativtagen.
Viele Long-COVID-Betroffene klagen über zu wenige Anlaufstellen. Eine Liste spezialisierter Kliniken stellt das Gesundheitsministerium zur Verfügung. Welche dieser Einrichtungen Patienten aufnehmen, ist unklar. Die Ärzte Zeitung hat nachgefragt.
Für viele Migräne-Patienten fehlt eine adäquate Akuttherapie. Ruth Ruscheweyh von der Kopfschmerzgesellschaft plädiert dafür, das Unbehagen gegenüber Triptanen abzulegen – und gibt Tipps für den Therapiestart.
Als eine der „wesentlichen Studien im Feld der Querschnittforschung – unabhängig vom negativen primären Endpunkt“, bezeichnet ein neurologischer Kollege die nun veröffentlichte NISCI-Studie. Darin untersuchte ein Team die Wirksamkeit der Nogo-A-Hemmung.
Husten-, Donnerschlag- und Münzkopfschmerz sind nur drei Beispiele für „andere primäre Kopfschmerzerkrankungen“. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat nun Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie veröffentlicht.
Zähne sitzen ja eigentlich fest im Kieferknochen. Jedoch gibt es diverse Fallberichte, bei denen sie sich auf „Wanderschaft“ in Lunge, Larynx, Darm und Co. begaben – und Kolleginnen und Kollegen auf eine diagnostische Spurensuche schickten.
Wonach recherchierten Ihre Patientinnen und Patienten dieses Jahr im Internet? Die Google-Suchtrends 2024 zeigen, dass viele Menschen in Deutschland Fragen zum E-Rezept und zu Ringelröteln hatten.
Wer mehrmals wöchentlich ins Solarium geht und seine Haut trotzdem zu blass findet, könnte Tanorexie haben. Wie Ärzte Patienten mit zwanghaftem Bräunungsverhalten helfen können, erklärt Psychiater Professor Bernhard Baune.
Die EMA hat die Zulassung des ersten Amyloid-Antikörpers in der EU empfohlen. Neurologische Kollegen zeigen sich erfreut, wissen aber auch: Nötig sind Medikamente, die besser wirken als Amyloid-Antikörper.
Wenn es sich anfühlt, als würde der eigene Körper schrumpfen, erlebt man Symptome des Alice-im-Wunderland-Syndroms. Dr. Tim Jürgens von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft gewährt im Interview mit der Ärzte Zeitung einen Einblick in dieses kuriose Phänomen.
Ärzte, die die Zulassung des Amyloid-Antikörpers Donanemab in den USA empfohlen haben, hatten relevante Interessenkonflikte, haben zwei Journalistinnen herausgefunden. Zudem fehlten in den Studien Daten zu Mortalität und Nebenwirkungen des Alzheimermittels.
Welche RSV-Impfstoffe sind in der aktuellen Erkältungssaison verfügbar, welche werden empfohlen und wie wird die Impfung abgerechnet? Wir haben Fragen und Antworten zum RSV-Schutz Erwachsener für Sie zusammengetragen.
Alle Säuglinge können nun in ihrer ersten Saison durch Antikörper vor einer RSV-Infektion geschützt werden. Neben dieser passiven Immunisierung ist auch die maternale Impfung möglich. Ein Überblick zu Empfehlungen und Abrechnung.
Mittlerweile gibt es auch für bakterielle STI-Erreger eine medikamentöse Prophylaxe. Welche Chancen und Risiken birgt die Prävention mit Doxycyclin? Ein Überblick – und die Einschätzung eines Kollegen.
Die Zahl sexuell übertragbarer Infektionen steigt seit Jahren. Was können Praxen dagegen tun? Ein Kollege spricht sich für ein „schamloses“ Testen aus – und gibt Hilfestellung für die wertneutrale Kommunikation.