Noch basiert die Asthma-Therapie auf einem Stufenschema. Doch über reine Symptomkontrolle hinaus wandelt sie sich zu einer zunehmend personalisierten Behandlung, die auch Remissionen realistisch macht.
Die Angst vor Kieferosteonekrosen unter Osteoporose-Therapie spiegelt ein Zerrbild wider. In Wahrheit sind Nebenwirkungen nämlich ein weit geringeres Problem als osteoporotische Frakturen.
Forschende, allen voran ein deutscher Rheumatologe, haben einen möglichen Therapieansatz bei Lungenfibrose entdeckt. Er basiert darauf, immunologisch ausgebremste natürliche Killerzellen zu reaktivieren.
Bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen gibt es inzwischen einige Möglichkeiten vorzubeugen – ohne gleich zu Antibiotika greifen zu müssen. Ein Ansatz: Sublinguale Immunmodulation.
In der Erwachsenen-Rheumatologie ist die Immunglobulin A (IgA)-Vaskulitis weitgehend unbekanntes Terrain, da sie hier viel seltener als bei Kindern ist. Dafür verläuft sie meist schwerer.
Anhand fiktiver Ereignisse auf einer ärztlich begleiteten Reise durch Mittelamerika in den Amazonas-Regenwald veranschaulichte ein Tropenmediziner, mit welchen Erkrankungen unterwegs zu rechnen ist.
Screening-Programme auf sexuell übertragbare Infektionen (STI) in Risikogruppen sollten sich auf Syphilis und HIV konzentrieren. Ohne Symptome nach mukosalen STI zu suchen, macht wenig Sinn.
Ein nekrotisierender Weichteilinfekt bedarf rasch eines tiefen Débridements. Die Einweisung in die nächstgelegene Klinik mit Chirurgie ist wichtig. Welche Anzeichen rasches Handeln fordern, fasst ein Chirurg zusammen.
Interstitielle Lungenerkrankungen sind bei systemisch autoimmunen rheumatischen Erkrankungen oft prognoserelevanter als die Grunderkrankung. Je eher die Patienten einen Pneumologen sehen, desto besser.
Bei der Behandlung bei Rheumatoider Arthritis (RA) gab es in den letzten Jahrzehnten viele Paradigmenwechsel. Dabei wird eine individuell-ganzheitliche Herangehensweise immer wichtiger.
Nahezu jede fünfte infektiöse Endokarditis schlägt sich muskuloskelettal nieder, meist als Spondylodiszitis, oft aber auch als Arthritis an einem, seltener an mehreren peripheren Gelenken.
Wer Menschen mit systemischer Sklerose angemessen behandeln will, muss sich den individuellen Phänotyp genau ansehen: eine Organmanifestation nach der anderen.
Nach aktuellen Studienergebnissen muss die Diagnose einer bösartigen Tumorerkrankung unter laufender Behandlung mit Biologika nicht zwangsläufig das Aus für die Rheuma-Therapie bedeuten.
Um abzuklären, ob jemand womöglich eine chronische Nierenerkrankung hat oder nicht, reicht es nicht, auf die geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) zu schauen.
Wer einen Herpes zoster am Auge durchmacht, bekommt in den Jahren darauf nicht häufiger Krebs als Menschen ohne Zoster ophthalmicus – eine bestimmte Gruppe an Patienten sollte jedoch im Blick behalten werden.
Glaskörpertrübungen sind häufig, die meisten Menschen kommen damit klar. Manche sind aber deutlich gestresst und psychologisch belastet. Um so eher nehmen sie das Risiko einer Intervention in Kauf.
Immer öfter werden bei der Kataraktchirurgie torische Intraokularlinsen implantiert, um einen Astigmatismus gleich mitzukorrigieren. Das ist aber nichts für jeden und erfordert eine gründliche Planung.
Rezidivierende okuläre Herpesinfektionen stellen bei Augenoperationen ein Risiko dar. Wann der richtige Zeitpunkt ist, um einen grauen Star zu operieren hat eine Studie untersucht.
Algorithmen Netzhautbilder auswerten zu lassen, hat Potenzial für die Frühdiagnose der altersbedingten Makuladegeneration. Urteilt aber jedes Modell anders, hat das wenig Sinn. Ein Referenz-Standard musste her.
Ergebnisse einer populationsbasierten Studie aus Südkorea könnten den Anstoß geben, kognitive Beeinträchtigung im klinischen Alltag als relevante Komorbidität bei Rheumatoider Arthritis zu betrachten.
Menschen mit Rheuma sind vermehrt Osteoporose-gefährdet, auch wegen der chronischen Inflammation. Doch selbst, wenn diese unter modernen Therapien eingedämmt ist, kann der Knochendichteverlust fortschreiten.
Zusammen mit Klinik und Labor erlaubt der Ultraschall es meist, Schilddrüsenfunktionsstörungen sicher zuzuordnen und bei fokalen Läsionen die Dignität zu klären – auch ohne Szintigrafie.
Auch wenn laut WHO der Großteil der jährlichen Rabies-Todesfälle auf asiatische Länder entfallen, ist Europa in Sachen Tollwut kein unbeschriebenes Blatt. Worauf ist zu achten und wie lässt sich vorgehen bei einem Biss?
Tabakentwöhnung funktioniert und lohnt sich. Beim Pneumologie-Kongress berichteten ein Kliniker und ein Lungenfacharzt aus der Praxis über ihre Erfahrungen und gaben nützliche Tipps.
Längst nicht alle Menschen mit Typ-2-Diabetes, die leitliniengerecht SGLT2-Inhibitoren oder GLP-1-Rezeptoragonisten erhalten sollten, bekommen diese auch. Ein Überblick über die aktuelle Versorgungssituation.