Sehnenansatzschmerzen sind oft unspezifisch und Folge mechanischer Reizung. Es gibt sie aber auch bei immunvermittelten Entzündungen. Bei Psoriasis sind sie wohl auch Ausdruck eines bestimmten Phänomens.
Das individuelle Frakturrisiko zu klären, hat bei Menschen, die länger Glucocorticoide erhalten sollen, hohe Priorität. Eine neue Osteoporose-Leitlinie setzt gezielt auch auf die Suche nach stillen Frakturen.
Das relativ neu definierte Krankheitsbild der Antibiotika-refraktären Lyme-Arthritis (ARLA) erinnert an eine reaktive Arthritis. Entsprechend ist eine rheumatologische Basistherapie zu erwägen.
Mit Blick auf ihren Intraokulardruck tun Patienten und Patientinnen mit Glaukom womöglich gut daran, zum Schlafen eine flache Position einzunehmen. Das könnte Einengungen der Jugularvenen entgegenwirken.
Die Tollwut ist gerade bei Fernreisen eine reale Gefahr, speziell für Kinder, die oft ungehemmt auf Tiere zugehen. Vorher zu impfen, ist immer besser, als vor Ort in eine missliche Lage zu geraten.
Ergebnisse der Diabetes Endothelial Keratoplasty Study (DEKS) deuten darauf hin, dass ein Diabetes mellitus auf Spenderseite den Erfolg einer Hornhauttransplantation nicht schmälert.
Myope Menschen entwickeln laut einer Studie aus Japan öfter ein Glaukom als andere und benötigen dafür auch häufiger einen Eingriff. Daher macht es Sinn, sie gezielt zu screenen und proaktiv zu behandeln.
Auch Menschen mit Herz-, Lungen- und anderen Erkrankungen betrachten Flugreisen oft als Selbstverständlichkeit. Doch es gibt Grenzen. Welche, das hat ein Flugmediziner beim DGIM-Kongress erläutert.
Mit humanen Papillomviren (HPV) infizieren sich Menschen vor allem in jungen Jahren, und die Impfung wird primär jungen Menschen empfohlen. Dennoch rät eine Gynäkologin dazu, auch bestimmte ältere Patientinnen zu impfen – etwa Frauen nach Konisation.
Manche Menschen mit Schizophrenie rücken anderen unangenehm „auf die Pelle“. Häufiger ist aber, dass sie auffällig großen physischen Abstand wahren – ein möglicher Hinweis auf Wahnvorstellungen.
Die Ursachen für Schulterschmerzen sind mannigfaltig. Eine Ursache kann Polymyalgia rheumatica sein. Auch bei klinisch hinreichender Konstellation sollten andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Von allen Sportartarten scheint Tanzen der mentalen Gesundheit am meisten zu nützen, mit Positiveffekten auf Kognition und Stimmung. Doch auch für Personen, die sich mit körperlicher Bewegung schwer tun, gibt es Vorteile.
Insomnien sind nach ICD-11 und DSM-5 allein durch subjektive Kriterien charakterisiert und nicht etwa durch eine tatsächlich reduzierte Schlafdauer. Doch was bedeutet das für die Therapie?
Ernährung ist bekanntlich ein wichtiger Treiber der Gicht. Dabei scheinen langfristige ernährungsassoziierte Entzündungsmuster bei Frauen wesentlich bedeutsamer als bei Männern.
Bei der Therapie von Menschen mit Kleingefäßvaskulitiden halbiert Cotrimoxazol die Rate schwerer Infektionen. Im Verlauf lässt der Nutzen aber nach – wohl auch, weil mit der Glukokortikoid-Reduktion das Infektrisiko sinkt.
Die Differenzialdiagnose bei Schulterschmerzen reicht von traumatischen und degenerativen Schäden über neurologische Störungen bis zu Gelenkrheuma und Polymyalgia rheumatica: Wie Ärzte vorgehen können.
Nach einer deutschlandweiten Umfrage bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, die sich 2023/2024 gegen Influenza impfen ließen, kann dieser Risikogruppe getrost die Impfung empfohlen werden.
„Hilfe zur Selbsthilfe“ gelingt laut einer US-Studie offenbar auch bei Rückenschmerz, nämlich bei ganzheitlicher Anleitung durch Fachleute. Nützt eine ergänzende Wirbelsäulen-Manipulationen? Und wird diese in Deutschland erstattet?
Viele Leitlinien empfehlen Menschen mit Arthrose körperliches Training, vor allem wenn das Knie betroffen ist. Eine neue Übersichtsarbeit wirft Zweifel auf, ob das wirklich so viel nützt, insbesondere im Vergleich zu anderen Therapien.
Mit einem an individuellen Ausgangswerten orientierten Kraft-, Beweglichkeits- und Ausdauertraining erzielten Personen mit axialer Spondyloarthritis über nur acht Wochen deutliche Verbesserungen. Das Autorenteam erklärt, was die positiven Effekte ausgemacht hat.
Tendinopathien und Sehnenrupturen an der Schulter sind so häufig, dass sich bei Kernspin-Untersuchungen weniger die Frage stellt, ob Veränderungen da sind, sondern ob eine MRT nötig ist. Übertherapien könnten vermieden werden.
Dass eine einjährige Behandlung mit Abatacept bei Risikopersonen die Manifestation einer Rheumatoiden Arthritis hinauszögern kann, war bekannt. Nun ist klar: Dieser Effekt kann über mehrere Jahre fortbestehen.