Glaskörpertrübungen sind häufig, die meisten Menschen kommen damit klar. Manche sind aber deutlich gestresst und psychologisch belastet. Um so eher nehmen sie das Risiko einer Intervention in Kauf.
Wer einen Herpes zoster am Auge durchmacht, bekommt in den Jahren darauf nicht häufiger Krebs als Menschen ohne Zoster ophthalmicus – eine bestimmte Gruppe an Patienten sollte jedoch im Blick behalten werden.
Immer öfter werden bei der Kataraktchirurgie torische Intraokularlinsen implantiert, um einen Astigmatismus gleich mitzukorrigieren. Das ist aber nichts für jeden und erfordert eine gründliche Planung.
Rezidivierende okuläre Herpesinfektionen stellen bei Augenoperationen ein Risiko dar. Wann der richtige Zeitpunkt ist, um einen grauen Star zu operieren hat eine Studie untersucht.
Algorithmen Netzhautbilder auswerten zu lassen, hat Potenzial für die Frühdiagnose der altersbedingten Makuladegeneration. Urteilt aber jedes Modell anders, hat das wenig Sinn. Ein Referenz-Standard musste her.
Menschen mit Rheuma sind vermehrt Osteoporose-gefährdet, auch wegen der chronischen Inflammation. Doch selbst, wenn diese unter modernen Therapien eingedämmt ist, kann der Knochendichteverlust fortschreiten.
Ergebnisse einer populationsbasierten Studie aus Südkorea könnten den Anstoß geben, kognitive Beeinträchtigung im klinischen Alltag als relevante Komorbidität bei Rheumatoider Arthritis zu betrachten.
Zusammen mit Klinik und Labor erlaubt der Ultraschall es meist, Schilddrüsenfunktionsstörungen sicher zuzuordnen und bei fokalen Läsionen die Dignität zu klären – auch ohne Szintigrafie.
Auch wenn laut WHO der Großteil der jährlichen Rabies-Todesfälle auf asiatische Länder entfallen, ist Europa in Sachen Tollwut kein unbeschriebenes Blatt. Worauf ist zu achten und wie lässt sich vorgehen bei einem Biss?
Tabakentwöhnung funktioniert und lohnt sich. Beim Pneumologie-Kongress berichteten ein Kliniker und ein Lungenfacharzt aus der Praxis über ihre Erfahrungen und gaben nützliche Tipps.
Längst nicht alle Menschen mit Typ-2-Diabetes, die leitliniengerecht SGLT2-Inhibitoren oder GLP-1-Rezeptoragonisten erhalten sollten, bekommen diese auch. Ein Überblick über die aktuelle Versorgungssituation.
Raucheranamnese, Adipositas, Fibromyalgie und Depression erwiesen sich in einer Metaanalyse als signifikante Begleiterscheinungen einer Difficult-to-Treat Rheumatoiden Arthritis. Was folgt daraus?
Geht es darum, abzuschätzen, welche Menschen mit Vorstufen einer Rheumatoiden Arthritis tatsächlich einmal Rheuma entwickeln, fallen vor allem Autoantikörper ins Gewicht. Bildgebung kommt in den kürzlichen entwickelten EULAR/ACR Kriterien zur Risikostratifikation nicht so gut weg.
Dass Jodmangel in Deutschland wieder zunehmend zum Problem wird, liegt unter anderem auch daran, dass viele Menschen etwas eigentlich Sinnvolles tun: Sie ernähren sich vorwiegend pflanzenbasiert. Was Hausärzte ihre Patienten fragen sollten.
Wer mit Kindern hoch hinaus will, sollte gut planen. Denn abgesehen von den Risiken durch UV- und Kälteexposition sind sie auch anfälliger für die Höhenkrankheit als Erwachsene. Was zu beachten ist und weshalb gerade bei Schnupfen abzuraten ist.
Für zwei Tage hatte ein junger Mann mit rasch fortschreitender nekrotisierender Pneumonie und Sepsis keine Lunge im Brustkorb. Zwei Jahre nach Transplantation geht es ihm gut. Wie konnte das gelingen?
Postprandiale Hypoglykämien bei Patienten ohne Diabetes gibt es reaktiv oder bei Vorliegen von Insulin-Autoantikörpern. Oft manifestieren sie sich erst mehrere Stunden nach dem Essen. Eine bestimmte Diagnose sollten Sie ausschließen.
Die Leitlinie der ECTS (European Calcified Tissue Society) ist spezifisch für Nicht-Osteologen gedacht. Professor Peter Oelzner aus Jena gibt eine Einschätzung.
Die aktualisierte S2k-Leitlinie zur Provokationstestung bei allergischen oberen Atemwegserkrankungen steht kurz vor der Verabschiedung. Hinzugekommen ist nun auch die konjunktivale Provokation.
Unmittelbar und kurzfristig könnte Kinesiotaping bei muskuloskelettalen Erkrankungen die Schmerzen verringern und unmittelbar auch die Funktion verbessern. Doch wie steht es um die Evidenz?
Sehnenansatzschmerzen sind oft unspezifisch und Folge mechanischer Reizung. Es gibt sie aber auch bei immunvermittelten Entzündungen. Bei Psoriasis sind sie wohl auch Ausdruck eines bestimmten Phänomens.
Das individuelle Frakturrisiko zu klären, hat bei Menschen, die länger Glucocorticoide erhalten sollen, hohe Priorität. Eine neue Osteoporose-Leitlinie setzt gezielt auch auf die Suche nach stillen Frakturen.
Das relativ neu definierte Krankheitsbild der Antibiotika-refraktären Lyme-Arthritis (ARLA) erinnert an eine reaktive Arthritis. Entsprechend ist eine rheumatologische Basistherapie zu erwägen.
Ergebnisse der Diabetes Endothelial Keratoplasty Study (DEKS) deuten darauf hin, dass ein Diabetes mellitus auf Spenderseite den Erfolg einer Hornhauttransplantation nicht schmälert.
Myope Menschen entwickeln laut einer Studie aus Japan öfter ein Glaukom als andere und benötigen dafür auch häufiger einen Eingriff. Daher macht es Sinn, sie gezielt zu screenen und proaktiv zu behandeln.
Die Tollwut ist gerade bei Fernreisen eine reale Gefahr, speziell für Kinder, die oft ungehemmt auf Tiere zugehen. Vorher zu impfen, ist immer besser, als vor Ort in eine missliche Lage zu geraten.
Mit Blick auf ihren Intraokulardruck tun Patienten und Patientinnen mit Glaukom womöglich gut daran, zum Schlafen eine flache Position einzunehmen. Das könnte Einengungen der Jugularvenen entgegenwirken.