Influenza ist mehr als eine Atemwegserkrankung. Sie kann insbesondere mit kardiovaskulären Komplikationen einhergehen. Daher ist es wichtig, über diese Zusammenhänge und Gefahren aufzuklären und die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Influenza-Impfung umzusetzen.
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Erlangen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) will die Effekte einer Influenza-Impfung bei Kindern prüfen. Das kündigte ihr Vorsitzender Professor Klaus Überla im Interview mit der Ärzte Zeitung an.
Seit März ist der Virologe Klaus Überla STIKO-Chef. Im Interview spricht er über wissenschaftliche Unabhängigkeit – und was er davon hält, wenn Gesundheitsminister „Impfempfehlungen“ von sich geben.
Bei Menschen mit Krebs ist die Sterblichkeit durch eine Infektion deutlich erhöht. Impfungen können einiges davon verhindern – wenn sie mehr genutzt würden. Beim DGIM-Kongress gab ein Hämatologe Tipps.
Zwischen Influenza und kardiovaskulären Erkrankungen gibt es Zusammenhänge. Die Influenza-Impfung schützt auch Herz und Hirn. Für alle Menschen ab 60 Jahre ist die Impfung Standard – mit einer Hochdosis-Vakzine.
Angesichts der mehrmonatigen Herstellungsphase der Grippe-Impfstoffe ist laut Paul-Ehrlich-Institut entscheidend, dass die Bestellungen bereits im März dieses Jahres abgeschlossen werden.
Die Grippe-Saison 2023/24 ist noch nicht beendet, da wird bereits an die kommende gedacht: Die WHO empfiehlt zwei trivalente Vakzine, die zu jeweils zu einer tetravalenten ergänzt werden können.
Die DIVI appelliert an die Ständige Impfkommission, Impfempfehlungen für Influenza und RSV zu überdenken. Die Gesellschaft verweist auf die prekäre Lage in der Kinderintensivmedizin.
Berlin. Die Grippewelle in Deutschland wächst weiter an und betrifft mittlerweile alle Altersgruppen. Das berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht (für 8.-14. Januar) zu akuten Atemwegserkrankungen vom Mittwoch.