Bislang hatten die meisten mit der aviären Influenza A/H5N1 infizierten Menschen zuvor engen Kontakt mit Tieren. Doch ein Fall in Missouri ist anders gelagert.
Das Vogelgrippevirus verbreitet sich in den USA unter Rindern. In einer Studie wurden nun weitere Belege gefunden, dass das Virus von einer Säugetierart auf eine andere übertragen werden kann.
Die Vogelgrippe-Fälle in den USA versetzen Infektiologen in Alarmzustand. Anders als bei Corona wäre die Welt auf eine H5N1-Pandemie jedoch gut vorbereitet.
Das aus Kühen isolierte Vogelgrippevirus H5N1 kann Mäuse und Frettchen infizieren. Im Laborversuch zeigt es zudem erweiterte Rezeptorbinde-Eigenschaften.
Vogelgrippe-Viren breiten sich weltweit aus. Ein paar hundert Menschen weltweit sind in gut 20 Jahren daran gestorben. Jetzt wird erstmals ein Todesfall gemeldet, der anders ist als alle anderen.
Bestimmte Genvarianten könnten dazu führen, dass ein wesentliches Protein der menschlichen Virusabwehr funktionslos ist – und Betroffene anfälliger für das H7N9-Virus machen. Arbeiter auf Geflügelfarmen wurden untersucht.
WISMAR. Auf einem Geflügelhof in Wismar ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Bei einer Ente sei ein hochpathogenes Virus des Subtyps H5 nachgewiesen worden, teilte das mecklenburg-vorpommersche Landwirtschaftsministerium in Schwerin am Samstagabend mit.
Betroffen war eine 68-jährige Frau mit vorbestehenden Grunderkrankungen, die wegen einer schweren Pneumonie stationär behandelt wurde. Sie hat mittlerweile das Krankenhaus wieder verlassen. Die Frau hatte zuvor Kontakt zu Geflügel gehabt.
Bei Versuchen mit in einer dem Vogeldarm-Milieu nachempfundenen Lösung haben Forscher um Hangyu Zhou festgestellt, dass sich um H9N2- und H1N1-Viren 5 bis 6 nm dicke Schalen aus einem Kalziumphosphat-Mineral bilden, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft Deutscher Chemiker.