Im August preschte der neu gegründete Münsteraner Kreis um Schöne-Seifert, Professorin für Medizinethik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, vor und plädierte für die Abschaffung des Heilpraktikerberufes oder alternativ die Einführung sogenannter "Fach-Heilpraktiker".
Obwohl homöopathische Therapien laut Studien keine Wirkung besitzen, zahlen viele Krankenkassen sie. Damit müsse Schluss sein, fordern Kritiker – und sagen, dass viele Bürger Kassen ohne Homöopathie-Erstattung wünschen.
Der Gesetzgeber habe die Kassen verpflichtet, unter bestimmten Voraussetzungen auch alternative Therapien wie eben Homöopathie zu erstatten. In Deutschland würden nur 0,01 Prozent der Leistungsausgaben für Homöopathie aufgewendet, sagte Straub.
BERLIN. Homöopathische Ärzte setzen auf den Dialog mit anderen Therapiemethoden: Der medizinische Pluralismus wird beim 72. Homöopathischen Weltärztekongress vom 14. bis 17.
BERLIN. In den USA sind möglicherweise mehrere Kinder an bestimmten homöopathischen Präparaten gestorben - für Deutschland gibt die zuständige Behörde Entwarnung.
MOSKAU. Für die Wirksamkeit der alternativen Heilmethode gebe es keine wissenschaftlich haltbaren Belege, schrieb eine Kommission der Akademie nach russischen Medienberichten vom Montag.
Nach dem Tod mehrerer Patienten einer alternativen Krebspraxis am Niederrhein will der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, die Heilpraktikerausbildung überprüfen lassen.
Der GBA-Chef fordert für Homöopathika belastbare Nutzennachweise - dies sei lange versäumt worden. Eine Leistung muss sicher sein und einen Nutzen bringen, wenn sie als Kassenleistung abgerechnet wird.
Der GBA-Chef tritt eine Debatte über Satzungsleistungen der Kassen los. Ausgangspunkt war der Tod dreier Patienten in einem "alternativen" Krebszentrum.
Beitrag des Wissenschaftlers Norbert Schmacke, der sich kritisch mit der Homöopathie auseinandersetzt. Die Vorsitzende des Zentralverbandes homöopathischer Ärzte schreibt dazu: