Nur 20 bis 25 Prozent der Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom überleben ihre Krebserkrankung. Etwa 70 Prozent aller Patientinnen, die zunächst erfolgreich behandelt werden, erleben ein Rezidiv innerhalb eines halben Jahres.
Der Tyrosinkinase-Hemmstoff Imatinib ist seit etwa drei Jahren zur Therapie bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zugelassen. Manche Patienten entwickeln jedoch eine Resistenz gegen den Wirkstoff.
Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchial-Karzinom (NSCLC) im fortgeschrittenen Stadium überleben länger, wenn sie als First-Line-Therapie eine Chemotherapie kombiniert mit dem Angiogenese-Hemmer Bevacizumab erhalten.
Eine Radioimmuntherapie mit dem radioaktiv markierten monoklonalen Antikörper 90Yttrium-Ibritumomab-Tiuxetan (Zevalin®) als Second-Line-Therapie ist bei rezidivierenden follikulären Lymphomen eine gute Therapieoption. Dies gilt auch für Patienten im Alter über 60 Jahre.
Bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) im frühen Stadium (I, II, IIIA) ist die komplette Resektion (R0) des Tumors die Therapie der Wahl.
Das Stickstoff-Lost-Derivat Bendamustin und der monoklonale Antikörper Rituximab wirken offenbar synergistisch bei Patienten mit rezidivierendem indolentem oder Mantel-Zell-Lymphom.
Die Remissionsdauer bei Lymphom-Patienten kann nahezu verdoppelt werden, wenn sie nach Beendigung einer Einstiegsbehandlung mit Rituximab plus Chemotherapie eine Erhaltungstherapie mit dem monoklonalen Antikörper bekommen.
Bei Brustkrebspatientinnen mit Knochenmetastasen unterdrückt das orale Aminobisphosphonat Ibandronat die Tumor-induzierte Knochenresorption ähnlich gut wie das intravenös verabreichte Aminobisphosphonat Zoledronat.
Mit einem neuen Screening-Test, der den Tumormarker Tumor-M2-PK enthält, lassen sich kolorektale Karzinome und dysplastische Polypen schon früh anhand von Stuhlproben nachweisen.
Die Behandlung mit dem rekombinanten Erythropoetin Epoetin beta kann die Lebensqualität von Krebs-patienten verbessern. Dies gelingt zum einen, indem eine Anämie verhindert, oder eine bereits bestehende behoben wird. Zum anderen kann die Tumorprogression vermindert werden.