Dies geht aus vorläufigen Studiendaten zur Erstlinientherapie mit dem Antikörper hervor, die jetzt beim Kongreß der US-Krebsgesellschaft ASCO vorgestellt worden sind. Die Ansprechrate lag bei 81 Prozent.
ORLANDO (eb). Der Anteil der Patienten mit multiplem Myelom, bei denen sich eine komplette Remission erreichen läßt, wird deutlich erhöht, wenn die gebräuchliche Chemotherapie und Stammzelltransplantation mit einer Thalidomid-Behandlung kombiniert wird.
ORLANDO (eb). Eine Statin-Therapie verringert möglicherweise das Risiko für Brustkrebs. Zumindest gibt es Hinweise dafür aus einer retrospektiven Studie mit mehr als 40 000 Frauen.
ORLANDO (mut). Mit einem neuen Anti-Östrogen gelang jetzt ein Erfolg bei der Prostatakrebs-Prävention. Ärzte behandelten 514 Männer mit einer Prostata-Ca-Vorstufe ein Jahr mit Toremifen oder Placebo, haben sie auf dem US-Kongreß für klinische Onkologie (ASCO) in Orlando berichtet.
An der Entwöhnung von Rauchern beißen sich die Ärzte seit Jahrzehnten die Zähne aus. Ob verhaltensorientierte Tabak-Entwöhnung, Medikamente wie Bupropion oder Nikotinersatz mit Kaugummis und Pflastern: Die Methoden bringen es lediglich auf Abstinenzraten von 15 bis 25 Prozent für ein Jahr.
Hartwell plädiert für eine Art konzertierte Aktion der Forschergemeinschaft zur Früherkennung von Krebs. Dazu seien ähnliche Anstrengungen erforderlich wie bei der Entschlüsselung des menschlichen Genoms, dem humanen Genomprojekt.
Seit über 20 Jahren wird diskutiert, ob bei einem neu diagnostizierten Glioblastom bereits in der Primärtherapie zusätzlich zu Operation und Bestrahlung auch eine Chemotherapie sinnvoll ist.
Der selektive Östrogen-Rezeptor-Modulator Raloxifen scheint noch mehr zu können, als bei Frauen in der Postmenopause vor Frakturen zu schützen: Er senkt außerdem das Brustkrebs-Risiko signifikant.
Drei Viertel aller kolorektalen Karzinome im fortgeschrittenen Stadium exprimieren verstärkt den Epidermal Growth Factor Receptor (EGFR). Dabei korreliert die Stärke der EGFR-Synthese meist mit einem schlechten Ansprechen auf die Therapie.
Der steroidale Anti-Aromatase-Wirkstoff Exemestan erhöht bei Frauen mit Mammakarzinom das Osteoporose-Risiko nicht. Dies ist das Ergebnis einer randomisierten Studie unter Leitung von Professor Per L¢nning aus Bergen.