Über ein Jahr lang haben zahlreiche Experten aus Medizin, Politik, Krankenkassen und Patientenorganisationen über die „Gesundheitsvorsorge der Zukunft“ nachgedacht. Nach zahlreichen Workshops stand schließlich die Berliner Erklärung — mit zehn Prinzipien, Rahmenbedingungen und konkreten Maßnahmen.
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Gerät die medizinische Versorgung ins Hintertreffen, wenn die Vergütung der Ärzte mehr auf Prävention setzen würde? Nein, sagt Professor Reinhard Busse. Warum, das erklärt er im „ÄrzteTag“.
Wie kann die Gesundheit einer ganzen Bevölkerung grundlegend verbessert werden? Dieser Frage sind über ein Jahr lang Fachleute nachgegangen. Das Ergebnis sind zehn Leitprinzipien für die Vorsorge der Zukunft. Auch Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie sind eingeflossen.
In der „Berliner Erklärung“ fordern Ärzte, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Journalisten, Vertreter von Krankenkassen und Unternehmen eine konsequente Umsetzung einer „Health in All Policies“.
Mit ein paar Fragen hat ein Hausarzt viele Patienten zu Besitzern von Organspendeausweisen gemacht. Ein Paradebeispiel für Nudging in der Hausarztpraxis.
Schon von Kindesbeinen an dauerhaft falsch ernährt – und das Risiko für Adipositas und Diabetes steigt. Laut Ministerin Julia Klöckner sollen es jetzt die Schulen richten.
Erkrankungen an Muskeln oder Skelett sind die häufigste Erkrankungsart überhaupt. Zwei Drittel der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal darunter.
163.000 Reha-Anträge hat die Deutsche Rentenversicherung 2018 bewilligt wegen Erkrankungen an Muskeln, Skelett oder Bindegewebe. 1993 waren es noch 230.000 Leistungen. (Quelle: DRV) 12,9 Prozent aller Erwerbsminderungen gingen 2018 auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen zurück.