Die radiologische Dichte des Mammagewebes ist mit dem Risiko assoziiert, an Brustkrebs zu erkranken. Dabei wirken sich laut Ergebnissen einer Studie auch Dichteänderungen aus. Fünf Verlaufsmuster lassen sich dabei unterscheiden.
Sport im aeroben Bereich ist ein veritables Mittel, um die Schmerzen von Patienten mit Fibromyalgie zu reduzieren, so eine Metaanalyse. Frequenz, Dauer und Intensität der Übungen geben den Ausschlag.
Wiederholte Erschütterungen des Gehirns können offenbar dort schlummernde Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 reaktivieren. Laut Ergebnissen einer Modellstudie löst dies Effekte aus, die mit Morbus Alzheimer assoziiert sind.
Frauen müssen nach einer Konisation laut Ergebnissen einer dänischen Studie zwar mit Komplikationen rechnen. Ihre Fertilität scheint nach dem Eingriff allerdings nicht zu leiden.
Ob gläubige Jugendliche mit Typ-1-Diabetes während des Ramadan unbeschadet fasten können, hat ein Team iranischer Mediziner untersucht. Ihr Fazit: Es ist potenziell möglich – aber nur unter sorgfältigem Monitoring und Diabetesmanagement.
Die Rate von Totgeburten hat sich in den europäischen Ländern in den vergangenen Jahren unterschiedlich entwickelt. In Deutschland ist sie gestiegen und liegt über dem Durchschnitt. Eine Forschungsgruppe hat nach den Gründen gesucht.
Lipidsenker scheinen einen signifikanten Schutz vor Erkrankungen der Aorta zu bieten. Das geht aus einer umfangreichen Analyse von Biobank- und Pharmakovigilanz-Daten hervor. Antihypertensiva bewirken da offenbar weniger.
Computerbasierte Systeme zur Unterstützung diagnostischer Entscheidungen sollen helfen, Diagnosefehler zu vermeiden. Wie gut das im ambulanten notfallmedizinischen Umfeld funktioniert, ist in einer Studie untersucht worden.
Auf Analkarzinome entfallen weniger als 5 Prozent aller gastrointestinalen Malignome. Doch die Inzidenz scheint zu steigen. Für die Prävention ist ein wichtiges Instrument verfügbar: die HPV-Impfung.
Verzögertes Wiederanspringen der Darmfunktion ist ein Hauptfaktor dafür, wenn Patienten nach einer Kolonresektion länger als geplant im Krankenhaus bleiben müssen. Ob man diesem Problem mit Lidocain vorbeugen kann, war Thema einer Studie.
Betablocker gehören zu den Stützen der Therapie von Menschen mit Herzinsuffizienz. Ob auch ältere Patienten von ihnen profitieren, ist weniger klar. Eine Übersichtsarbeit beleuchtet diese Forschungslücke.
Patienten, die nach einer venösen Thromboembolie mit Antikoagulanzien behandelt werden, könnten ihr Risiko für Blutungen erheblich erhöhen, wenn sie zusätzlich zu nichtsteroidalen Antirheumatika greifen. Darauf weist eine dänische Kohortenstudie hin.
In einer Studie waren Patienten, die nach Hirnblutung und Operation früh ASS erhalten hatten, seltener von größeren ischämischen Komplikationen betroffen. Es lohnt sich allerdings, sich die Einschränkungen genauer anzusehen.
Patienten mit akuten symptomatischen Krampfanfällen werden häufig mit Antiepileptika behandelt. Warum das so ist und welchen Nutzen es nach sich zieht, haben US-Neurologen untersucht.
Mehr als jeder vierte ambulant versorgte Patient mit Wunden ist von Juckreiz geplagt. Doch offenbar achten Ärzte darauf zu wenig. Das ist das Ergebnis einer Übersichtsarbeit, für die einschlägige Studien gesichtet wurden.
Viele Patienten mit akutem Herzinfarkt sind zugleich anämisch. Unklar ist, ab welcher Hämoglobinschwelle mit Transfusionen gegengesteuert werden sollte. Dazu liegen nun Sechs-Monats-Ergebnisse der MINT-Studie vor.
Es überrascht kaum, dass die Treffgenauigkeit von Hautkrebsdiagnosen von der Erfahrung der Beteiligten und den verwendeten Werkzeugen abhängt. Erstaunlich ist aber, wie groß die Unterschiede sind – auch zwischen den Facharztgruppen.