Von der Leyen nimmt Rechts-Nobelpreis entgegen

EU-Kommission mit World Peace & Liberty Award geehrt

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen lobt bei der Verleihung des World Peace & Liberty Award in New York die rechtlich verbriefte Gleichstellung als Garant für Frauen, Ärztin werden zu können.

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New York. Zum Abschluss des Weltrechtskongresses in New York hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den World Peace & Liberty Award entgegengenommen, den die World Jurist Association (WJA) dieses Jahr an die Europäische Kommission verliehen hat. Diese Auszeichnung gilt als Nobelpreis des Rechts und wird an herausragende Persönlichkeiten und Institutionen für ihr Engagement zur Förderung des Friedens durch das Recht und der Rechtsstaatlichkeit als Garant der Freiheit verliehen. Die bisherigen Preisträgern des seit 1965 unregelmäßig verliehenen Preises waren Sir Winston Churchill, Nelson Mandela, René Cassin, Felipe VI. von Spanien, Ruth Bader Ginsburg, die kolumbianische Gesellschaft – ausgezeichnet durch ihren damaligen Präsidenten Iván Duque – und Andrew Young.

Der WJA ehrt die Kommission nach eigenen Angaben für ihre Leistung bei der Ausarbeitung von Gesetzen und für die Art und Weise, in der sie die Rechtsstaatlichkeit anwendet. Die Europäische Union ist laut WJA ein Konstrukt, das auf der Einhaltung der europäischen Verträge beruht und sich auf Instrumente des Völkerrechts wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte stützt. Durch die Kommission agieret die EU täglich und dynamisch als „Hüterin der Verträge“ und stelle sicher, dass die Mitgliedstaaten und ihre Bürger die Rechtsstaatlichkeit respektieren.

In ihrer Dankesrede verwies die ausgebildete Medizinerin von der Leyen explizit auf die rechtlich garantierte Gleichstellung der Geschlechter. Diese beinhalte unter anderem „das Recht, Mutter zu sein und zugleich Karriere zu machen. Aber auch Work-Life-Balance und gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Möglichkeit, Ärztin zu werden oder Richterin oder Präsidentin der Europäischen Kommission. Die Kraft, nach den Sternen zu greifen, um zu erreichen, was auch immer man im Leben erreichen will.“ (maw)

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