Hanfanbau

Bundesweit erst 83 Cannabis-Clubs am Start

Anbauvereinigungen zur Cannabis-Abgabe sind aktuell noch rar gesät. Die meisten Genehmigungsanträge hängen in der behördlichen Warteschleife.

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Berlin. Infolge der Teillegalisierung des Cannabiskonsums sind bundesweit bislang mehr als 400 Anträge auf Erlaubnis einer Anbauvereinigung gestellt worden. In 83 Fällen wurde bisher die Erlaubnis erteilt. Das geht aus einer Antwort (Bt-Drucksache 20/14626) der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gruppe Die Linke aus dem Dezember 2024 hervor.

Zwölf Anträge wurden den Regierungsangaben zufolge bisher ablehnend beschieden. In 349 Fällen steht ein Bescheid noch aus. Die meisten Genehmigungen wurden in Nordrhein-Westfalen (25) und Niedersachsen (20) erteilt. Die meisten offenen Anträge hat Baden-Württemberg (68, bisher 4 Erlaubnisse, noch keine Ablehnung), gefolgt von Bayern (29, keine Erlaubnis, eine Ablehnung) und Berlin (16 offene, keine Ablehnung, eine Erlaubnis).

In Anbauvereinigungen dürfen Erwachsene seit dem 1. Juli 2024 nicht-gewerblich Cannabis ziehen und zum Eigenkonsum an Mitglieder weitergeben. Die landläufig als „Clubs“ bezeichneten Vereine bedürfen einer behördlichen Genehmigung. (cw)

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