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Studie bei Depressiven

Teilnehmer gesucht

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HEIDELBERG. Wissenschaftler der Uniklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg erforschen, welche Trainingsform Depressiven nach der Therapie besser hilft, Alltag und Beruf zu meistern. Hierfür werden Teilnehmer gesucht, teil das Uniklinikum Heidelberg mit.

In der Studie würden Einsatzmöglichkeiten und Wirksamkeit eines computergestützten Trainingsprogramms geprüft, mit dem Betroffene kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration oder Gedächtnis gezielt verbessern können. Mit Hilfe der Kernspintomografie werde kontrolliert, wie sich das Training auf die Gehirnaktivität auswirkt.

Teilnehmen können Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren mit einer diagnostizierten depressiven Erkrankung, die unter keiner zusätzlichen psychischen, neurologischen oder schweren körperlichen Erkrankung leiden und weder alkohol- noch drogenabhängig sind.

Sie sollten klinisch stabil, also nicht akut depressiv sein. Das Training findet insgesamt dreimal wöchentlich über einen Zeitraum von fünf Wochen in der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg, Voßstraße 4, statt, heißt es in der Mitteilung.

Die Trainingseinheiten am Computer dauern etwa eine Stunde, die einmal wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen, in denen die Trainerinnen Lerntechniken und Strategien für den Alltag vermitteln, circa anderthalb Stunden. Vor und nach der Trainingsphase sowie nach einem halben Jahr werden die Probanden untersucht und neuropsychologisch getestet. Zum Einsatz kommt dabei auch die Magnetresonanztomografie (MRT). (eb)

Kontakt: M.Sc. Psych. Johanna Weinberg, .A. Claudia Bach: Depression.Training@med.uni-heidelberg.de

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