Europäischer Gesundheitsdatenraum

Deutsche EHDS-Anschluss-Struktur stellt Anbieter noch vor Herausforderungen

Die deutsche EHDS-Anschluss-Architektur, die Umsetzung des Opt-Out oder das Zusammenspiel mit der nationalen Gesetzgebung müssen in puncto EHDS noch adressiert werden, hieß es beim TMF-Jahreskongress.

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Freiburg. Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) soll die grenzüberscheitende Versorgung sowie die Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten gewährleisten. Dafür werden im Rahmen der EU-Vorbereitungsprojekte Xt-EHR und TEHDAS2 Festlegungen von Standards, Leitlinien und technische Spezifikationen für Datenhalter, Datennutzer und Gesundheitsdaten-Zugangsstellen erstellt.

„Um den EHDS aufzusetzen, sind noch einige Herausforderungen zu lösen,“ betonte Sebastian C. Semler von der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung jetzt in Freiburg beim 16. TMF-Jahreskongress. „Dazu gehören unter anderem die Infrastruktur für die deutsche EHDS-Anschluss-Architektur, die Umsetzung des Opt-Out oder das Zusammenspiel mit der nationalen Gesetzgebung.“

„Der Austausch zwischen Forschenden, Behörden und Patientinnen und Patienten auf dem TMF-Jahreskongress schafft die Grundlage, gemeinsam eine Forschungs- und Innovationsinfrastruktur zu schaffen, um mit Daten einen Nutzen für Patientinnen und Patienten, sowie Versorgende zu schaffen“, resümierte TMF-Vorstandsvorsitzender Professor Rainer Röhrig laut Verbandsmitteilung. (eb)

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