Forschungsprojekt

Neue Modellregion in Sachsen-Anhalt für Gesundheit und Pflege der Zukunft

Von der Kohleregion hin zu Pflege und Gesundheitsversorgung der Zukunft: Die Strukturwandelregion Mitteldeutsches Revier in Sachsen-Anhalt soll Modellregion werden.

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Magdeburg. Ein Forschungsprojekt unter dem Dach der Universitätsmedizin Halle wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 140 Millionen Euro bis zum Jahr 2033 gefördert, wie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Magdeburg am Donnerstag mitgeteilt hat. Kern ist die Digitalisierung als Schlüssel für die Gesundheitsversorgung und Pflege. Das Mitteldeutsche Revier umfasst die kreisfreie Stadt Halle (Saale) sowie die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, den Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz und den Saalekreis.

Ziel ist laut Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) die Verbesserung der regionalen Gesundheitsversorgung und die Entlastung der pflegenden Angehörigen. „Diese Investition in die Zukunft entwickelt unter anderem digitale Lösungen zur Bewahrung der Selbstständigkeit im Alter und trägt dazu bei, frühe Pflegebedürftigkeit zu verhindern.“ Der Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Karl Eugen Huthmacher, erklärte: „Die neuen innovativen Ansätze und Technologien wie KI-gestützte Systeme und assistierende Pflegeroboter kommen direkt bei den Menschen vor Ort an.“

Laut dem Sozialministerium steigt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2050 voraussichtlich auf mehr als zwölf Millionen Menschen. Bis 2035 schon werde eine Versorgungslücke von mehr als 500.000 Pflegekräften erwartet. In Sachsen-Anhalt lebten deutlich mehr über 65-Jährige als im Bundesdurchschnitt – in dem Bundesland seien es bis zu 32 Prozent, bundesweit 21 Prozent. Von der Digitalisierung erhoffe man sich Lösungen, um die Menschen besser versorgen zu können. (dpa)

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