Kommentar

Unterstützung für Betriebe

Wolfgang van den BerghVon Wolfgang van den Bergh Veröffentlicht:

Es sind alarmierende Zahlen, wenngleich das Thema seit Jahren durch die Medien geistert: Immer wieder weisen die Berichte der Krankenkassen aus, dass die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen deutlich zunimmt.

Nun berichten auch Rentenversicherer über einen dramatischen Zuwachs bei Berufsunfähigkeit und auch bei Erwerbsminderungsrenten, die wegen psychischer Störungen gezahlt werden müssen. 1983 betrug deren Anteil gerade einmal zehn Prozent, mittlerweile ist fast jede zweite dieser Renten durch psychische Erkrankungen bedingt. Parallel dazu stiegen auch die Anträge auf stationäre Rehabilitation. Allerhöchste Zeit, die Ursachen für die Belastungen zu erkennen.

Hier ist die betriebliche Gesundheitsvorsorge gefordert. Für Großunternehmen ist dies schon eine Selbstverständlichkeit. Jetzt müssen vor allem die kleineren und mittleren Unternehmen unterstützt werden, und zwar finanziell und logistisch.

Diese Investition wäre sinnvoll, nicht nur für die Rentenversicherung, sondern auch für die Unternehmen selbst – gerade in Zeiten, in denen Fachkräfte händeringend gesucht werden.

Lesen Sie dazu auch: Studie: Immer mehr psychisch Kranke können nicht mehr arbeiten

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