Im Südwesten mehr Magen-Ops bei Fettleibigkeit

STUTTGART (mm). Immer mehr fettleibige Patienten nutzen in Baden-Württemberg die Chance einer Magen-Operation, um einen Teil ihrer Kilos loszuwerden.

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Nach Angaben der DAK-Gesundheit stiegen die Krankenhausbehandlungen für "XXL-Patienten" in den Jahren 2008 bis 2011 um 86 Prozent an. Im gleichen Zeitraum haben sich die Ausgaben für die sogenannte Adipositas-Chirurgie auf 467 000 Euro knapp verdreifacht.

"Im Jahr 2011 sind im Südwesten 69 Operationen mit Magenband, Magenballon oder Magenverkleinerung abgerechnet worden", informiert DAK-Pressesprecher Daniel Caroppo. 77 Prozent dieser Eingriffe erfolgten bei Frauen.

"Eine Reihe der Eingriffe ist allerdings nicht erforderlich, wenn es eine bessere Zusammenarbeit von Krankenhausärzten, Ernährungsberatern und Psychologen gäbe", ist Caroppo überzeugt.

Nach Einschätzung der Krankenkasse werden fettleibige Patienten oft nicht umfassend über die Wirkung einer Magenband-Operation informiert.

Grundsätzlich gehört zu den medizinischen Voraussetzungen einer Adipositas-Chirurgie zum Beispiel, dass die Patienten mehr als fünf Jahre einen Body Mass Index (BMI) über 40 haben.

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