Forschung

Berliner Institut beruft Experten für E-Health

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BERLIN. Die Professur für Digitale Gesundheit am Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health - BIH) und der Charité hat Roland Eils übernommen.

Er wird damit für eines der zentralen Schwerpunktthemen des BIH verantwortlich sein. Die Professur ist auf Lebenszeit angelegt.

In den vergangenen Jahren hat Eils die Bioinformatik- und Medizininformatik-Aktivitäten forciert. Heute ist er Koordinator des vom Bundesforschungsministerium geförderten Medizininformatik-Konsortiums HiGHmed.

Vor seinem Wechsel nach Berlin arbeitete er in Heidelberg, wo er die Abteilung "Theoretische Bioinformatik" am Deutschen Krebsforschungszentrum leitete und Direktor der Abteilung "Bioinformatik und Funktionelle Genomik" an der Universität Heidelberg war.

Eils, der Mathematiker und Molekularbiologe ist, hat sich viel vorgenommen: Einer Mitteilung zufolge will er den Berliner Forschungsraum zu einem gemeinsamen Datenraum ausbauen und einen "hub" für Digitale Gesundheit schaffen.

Neben der digitalen Gesundheit verfolgt das BIH weitere Schwerpunkte, in denen es sich weiter entwickeln will. Dazu gehören die Themen Patientenbeteiligung, Multiskalen-Genomik sowie humanisierte Modelle und Zellengineering. Die Berufung von Eils ist die erste erfolgreiche Rekrutierung für diese Schwerpunkte. (juk)

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