USA

Neues potenzielles Medikament gegen Ebola

Veröffentlicht:

SAN FRANCISCO/KOPENHAGEN. Das kalifornische Start-up OncoSynergy hat mit dem dänioschen Auftragshersteller CMC Biologics eine Vereinbarung über die beschleunigte Prozessentwicklung und GMP-Produktion eines Arzneimittelkandidaten gegen Ebola geschlossen.

Dabei handelt es sich laut einer Firmenmitteilung um einen CD29-Antikörper (Arbeitsname: OS2966), der von der US-Behörde FDA Anfang dieses Jahres den Orphan-Drug-Status in der Indikation Glioblastom erhalten habe. In Labormodellen habe man bereits zeigen können, "dass OS2966 die Fähigkeit des Ebolavirus blockiert, in Zellen einzudringen".

Weitere Studien fänden derzeit statt oder würden vorbereitet. Erst kürzlich hatte die europäische Zulassungsbehörde EMA eine Aufstellung experimenteller Ebola-Medikamente veröffentlicht. OS2966 war nicht darunter.

Die EMA-Liste umfasst sieben Entwicklungskandidaten: BCX4430 (von Biocryst),Brincidofovir (Chimerix), Favipiravir (Fujifilm Corporation/Toyama), TKM-100802 (Tekmira), AVI-7537 (Sarepta), ZMapp (Leafbio Inc.), Anti-Ebola F(ab‘)2 (Fab'entech). (cw)

Jetzt abonnieren
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Wechselspiel zwischen Hirn und Pankreas

Demenz & Diabetes: Welche Vorteile das CGM bietet

Leckere und gesunde Ernährung

Remission bei Morbus Crohn: Das glückt auch mit einer rein oralen Diät

Lesetipps
Dreidimensionale medizinische Illustration von Nierenkrebs, die das Vorhandensein eines Tumors in der Niere zeigt.

© Crystal light / stock.adobe.com

Hinweis aus Registerstudie

Welchen Einfluss NSAR auf das Nierenkrebs-Risiko haben

Eine Frau greift sich mit beiden Händen um den Nacken.

© fizkes / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)

Leitlinien-Update

Polymyalgia rheumatica: Aktualisierte Empfehlungen sind online

Eine Ärztin tastet den Hals einer Frau zur Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen und Hypothyreose ab.

© Peakstock / stock.adobe.com

US-Review

Wie mit latenter Hypothyreose bei älteren Patienten umgehen?