Ozon: Ungünstige Effekte für Herz und Gefäße

RESEARCH TRIANGLE PARK (ob). Ozon in der Luft hat möglicherweise Effekte, die sich ungünstig auf Herz und Gefäße auswirken könnten.

Veröffentlicht:

In diese Richtung deuten zumindest Ergebnisse einer Studie von US-Forscher bei 23 gesunden Probanden (Circulation 2012, online am 25. Juni).

Die Teilnehmer mussten sich zweimal jeweils zwei Stunden lang intermittierend körperlich bewegen, wobei sie das eine Mal reiner Luft, das andere Mal mit Ozon in geringer Konzentration angereicherter Luft ausgesetzt waren.

Messungen diverser Blutparameter ergaben, dass sich bei Ozon-Exposition die Aktivität der körpereigenen Fibrinolyse verschlechterte.

Zudem wurden ungünstige Effekte auf die autonome Regulation der Herzfrequenz und ein rascher Anstieg vom Markern der vaskulären Inflammation beobachtet. Beim Ozon standen bisher vor allem die respiratorischen Effekte im Blickpunkt.

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kanadische Fall-Kontroll-Studie

Erhöhte Hypoglykämie-Gefahr nach Beginn einer Betablocker-Therapie beobachtet

Kardiale autonome Neuropathie

Diabetes: Wenn die Nerven am Herzen geschädigt werden

Interview

Radiologen zur Herz-CT: „Wir haben jetzt neue Behandlungspfade“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kanadische Fall-Kontroll-Studie

Erhöhte Hypoglykämie-Gefahr nach Beginn einer Betablocker-Therapie beobachtet

Lesetipps
Stethoskop mit Doktorhut und Diplom

© yta / stock.adobe.com

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Die Approbationsordnung muss endlich reformiert werden!

Kollegen, die gemeinsam eine BAG betreiben, müssen sich alle an der Versorgung beteiligen.

© Christin Klose / dpa Themendienst / picture alliance

Landessozialgericht

Auch in einer BAG muss sich jeder Arzt ausreichend an der Versorgung beteiligen

Eine Hand kratzt einen Ausschlag auf der Haut.

© Suriyawut / stock.adobe.com

Lebendimpfstoff untersucht

Impfung gegen Herpes zoster könnte auch Demenz vorbeugen