Westafrika

Wieder mehr Ebola-Neuansteckungen

Rückschlag im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika: Erstmals in diesem Jahr ist die Zahl der Neuansteckungen in den drei am stärksten betroffenen Ländern wieder angestiegen, meldet die WHO.

Veröffentlicht:

GENF. In Westafrika ist die Zahl der Ebola-Neuinfektionen erstmals in diesem Jahr wieder gestiegen.

In allen drei am stärksten von der Seuche betroffenen Ländern habe es binnen einer Woche eine Zunahme gegeben, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit.

Für die Woche bis zum 1. Februar waren demnach 80 neue Ebola-Fälle in Sierra Leone zu verzeichnen - verglichen mit 65 in der Vorwoche.

In Guinea gab es in der Woche bis zum 1. Februar 39 Neuerkrankungen und in Liberia 5. Der Kampf gegen Ebola sei weiter eine große Herausforderung, betonte die WHO.

Zuletzt hatten sich die Experten vorsichtig optimistisch gezeigt, die Ebola-Seuche im Laufe dieses Jahres ganz unter Kontrolle bringen zu können.

Die Neuansteckungen waren in den drei Ländern laut WHO stark zurückgegangen.

Die Zahl der Ebola-Fälle insgesamt liegt laut WHO bisher bei etwa 22 500. Fast 9000 Menschen starben seit Ausbruch der Epidemie. (dpa)

Jetzt abonnieren
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Stethoskop mit Doktorhut und Diplom

© yta / stock.adobe.com

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Die Approbationsordnung muss endlich reformiert werden!

Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben