Medizinstudium

Brandenburger SPD will Landärztestipendium verstetigen

Der Fortbestand des Landarztstipendiums muss gesichert werden, sagt die brandenburgische Landesregierung. Aktuell werden pro Semester 35 Stipendien vergeben.

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Potsdam. Die in Brandenburg regierende SPD will das sogenannte „Landärztestipendium“ verstetigen. Das kündigte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Potsdamer Landtag Björn Lüttmann am Dienstag an.

Anlass war die Vorstellung der Halbzeitbilanz seiner Fraktion im Brandenburger Landtag. „Wir brauchen Ärztinnen und Ärzte, die bereit sind, auf dem Land zu arbeiten.“ Zudem müsse das Gesundheitssystem dauerhaft gestärkt werden.

Das Brandenburger Landärztestipendium gibt es seit 2019. Ursprünglich wurden 50 Stipendien pro Semester vergeben, durch die im letzten Landeshaushalt nötigen Sparmaßnahmen musste die Zahl der ausgereichten Stipendien aber auf 35 gekürzt werden.

Nach der Ausbildung für fünf Jahre aufs Land

Medizinstudentinnen und Studenten können für die Dauer der Regelstudienzeit ein Stipendium von 1000 Euro pro Monat erhalten, wenn sie sich dazu verpflichten, im Anschluss an ihre Ausbildung mindestens fünf Jahre in einer ländlichen Region Brandenburgs zu arbeiten.

Zudem können Ärzte mit einer Weiterbildungsbefähigung, die im ländlichen Raum niedergelassen sind, einen Zuschuss von monatlich bis zu 5760 Euro für das Arbeitgeber-Bruttogehalt erhalten, wenn sie einen Weiterbildungsassistenten beschäftigen. (lass)

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