Rheinland-Pfalz

Rahmen für die Gesundheitskarte für Flüchtlinge steht

Veröffentlicht:

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Arbeitsgruppe "Elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge" hat ihre Verhandlungen über eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen. Das teilt das Landesgesundheitsministerium mit.

Im September 2015 hatten Vertreter der Landesregierung, Krankenkassen, Kommunen sowie der Kassenärztlichen und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung die Verhandlungen aufgenommen.

Vertragspartner der Vereinbarung, die in Kürze unterzeichnet werden soll, sind das Ministerium und die Krankenkassen. Landkreise und kreisfreie Städte können dann beitreten, um die elektronische Gesundheitskarte für Asylbewerber einzuführen.

"Die Rahmenvereinbarung bietet den zuständigen Behörden deutliche Vorteile in der medizinischen Versorgung der Asylsuchenden, unter anderem beim Personaleinsatz, der Abrechnung medizinischer Leistungen und der medizinischen Betreuung", heißt es darüber hinaus in der Mitteilung des Ministeriums.

Die Rahmenvereinbarung regelt dabei die Kostenerstattung für die Kassen, die in diesem Fall als Dienstleister für die Kommunen tätig werden.

Sie erhalten eine Verwaltungsgebühr in Höhe von acht Prozent der entstandenen Leistungsaufwendungen, mindestens jedoch zehn Euro pro Betreuungsmonat je Leistungsberechtigten. Die Kosten werden nach zwei abgerechneten Quartalen evaluiert. (jk)

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Nach Aschaffenburger Attentat

Psychiater: Gefahr geht nicht per se von Migranten aus

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

„ÄrzteTag“-Podcast

Kommt bald die Abnehmspritze für Kinder, Professor Wabitsch?

Lesetipps
Stethoskop mit Doktorhut und Diplom

© yta / stock.adobe.com

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Die Approbationsordnung muss endlich reformiert werden!

Bei eliPfad überprüfen Patienten regelmäßig Vitalwerte mit digitalen Messgeräten. Die Fallmanagerinnen überprüfen die Werte und informieren bei Auffälligkeiten die betreuenden Ärzte.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Innovationsfonds-Projekt

eliPfad: Einbeziehung von Niedergelassenen ist schwierig

Bei der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie arbeiten Ärzte, Psychologen und Physio- und Ergotherapeuten zusammen nach einem gemeinsamen Konzept.

© Getty Images / iStockphoto

Ambulante Angebote fehlen

Konservativ-multimodale Schmerztherapie – wo stehen wir?