Auto fahren

Bei zu viel Cannabis ist der Führerschein weg

Veröffentlicht:

LEIPZIG. Zu hoher Cannabiskonsum führt zum Verlust des Führerscheins. Auch gelegentliche Cannabiskonsumenten müssen dies zeitlich so vom Autofahren trennen, dass "eine cannabisbedingte Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit unter keinen Umständen eintreten kann". Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Es wies damit einen Autofahrer ab der sich mit 1,3 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) je Milliliter Blut ans Steuer gesetzt hatte. Nach einem vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim beauftragten Gutachter ist ab 1,0 Nanogramm THC je Milliliter Blutserum mit Fahruntüchtigkeit zu rechnen.

Dies direkt als Grenzwert bestätigen, konnte das Bundesverwaltungsgericht formal nicht. (mwo)

Az.: 3 C 3.13

Jetzt abonnieren
Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Stethoskop mit Doktorhut und Diplom

© yta / stock.adobe.com

Kolumne „Hörsaalgeflüster“

Die Approbationsordnung muss endlich reformiert werden!

Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben