Kommentar

Dumme Fragen

Von Anne Zegelman Veröffentlicht:

Die Landesärztekammer – das ist für viele junge Ärzte eine etwas einschüchternde Institution. Kein Wunder, nimmt sie doch die Facharztprüfung ab und meldet sich ansonsten vor allem dann, wenn es mal Ärger gibt. Viele Mediziner würden deshalb wohl nicht von sich aus auf die Idee kommen, die Kammer als ihre Familie anzusehen. Und doch wählte der hessische Kammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach keinen geringeren Begriff als "Familie" in seiner Begrüßungsrede zum ersten Kammer-Studierendentag in Frankfurt. Geht es nach ihm und seinen Kollegen, sollen Studierende, Ärzte in Weiterbildung und frisch niedergelassene Mediziner gern auch häufiger zum Telefon greifen, wenn es um rechtliche Fragen während des Studiums, Planung der Weiterbildung oder sonst ein Thema geht. Getreu dem Motto: dumme Fragen gibt es nicht.

Die Idee ist nicht schlecht, denn es gibt bei der Kammer zweifelsfrei kompetente Ansprechpartner. Vielleicht bleibt aber trotzdem beim ein oder anderen ein wenig Berührungsangst erhalten. Zumindest gesunder Respekt wäre nicht verkehrt. Immerhin ist dies die Stelle, die irgendwann über die persönliche Facharzteignung entscheiden muss. Und da kommen so richtig dumme Fragen dann doch eher schlecht an.

Lesen Sie dazu auch: Landesärztekammer Hessen: Keine Berührungsängste – Bei Fragen gleich zur Ärztekammer

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

MVZ

Augenärzte stellen sich gegen Investoren mit Marktmacht

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps für die Praxis

So entwickeln Sie Ihre Arztpraxis strategisch weiter

Lesetipps
Bald nicht nur im Test oder in Showpraxen: Auf einem Bildschirm in der E-Health-Showpraxis der KV Berlin ist eine ePA dargestellt (Archivbild). Nun soll sie bald überall zu sehen sein auf den Bildschirmen in Praxen in ganz Deutschland.

© Jens Kalaene / picture alliance / dpa

Leitartikel

Bundesweiter ePA-Roll-out: Reif für die E-Patientenakte für alle

Husten und symbolische Amplitude, die die Lautstärke darstellt.

© Michaela Illian

S2k-Leitlinie

Husten – was tun, wenn er bleibt?

Die Ärzte Zeitung hat jetzt auch einen WhatsApp-Kanal.

© prima91 / stock.adobe.com

News per Messenger

Neu: WhatsApp-Kanal der Ärzte Zeitung