Mediziner

Schlafstörungen plagen das Volk

In Deutschland wird weniger geschlafen als früher, betonen Schlafforscher. Der Grund sind Schlafstörungen, die sich hierzulande zu einer Volkskrankheit entwickelt haben.

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LEIPZIG. Schlafstörungen haben sich nach Einschätzung von Medizinern zu einer Volkskrankheit entwickelt.

"Wir schätzen, dass zwischen 5,7 und sechs Prozent der Bevölkerung an behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen leiden", sagte Dr. Hans-Günter Weeß, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).

Es gebe wissenschaftliche Hinweise, dass heute weniger geschlafen werde als vor Jahrzehnten. Die Folgen seien gravierend: Konzentrationsstörungen und Leistungsschwäche tagsüber sowie ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Erkrankungen wie Depressionen und eine Schwächung des Immunsystems.

Patienten mit Schlafstörungen können in bundesweit rund 310 von der DGSM zertifizierten Schlaflaboren behandelt werden. (dpa)

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