Schluckstörung: Diagnose auch mit Fiberoptik

SPEYER (eb). Haben Patienten nach einem Schlaganfall eine Dysphagie, ist eine fiberoptische Schluckuntersuchung sinnvoll.

Veröffentlicht:

Darauf hat Professor Rainer Dziewas bei der 9. Stroke Summer School der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft in Speyer hingewiesen.

Nach einem Schlaganfall treten Schluckstörungen sehr häufig auf. Sie gehen mit einem erhöhten Risiko für Pneumonien und Tod einher, wie der Neurologe von der Universitätsklinik Münster erläuterte.

Intensive Schlucktherapie verbessert Prognose

Das übliche Verfahren sei eine klinische Schluckdiagnostik am Bett des Patienten. Allerdings sei deren Sensitivität oft unzureichend, weshalb sie um eine Endoskopie ergänzt werden müsse.

Eine anschließende intensive Schlucktherapie verbessere die Prognose signifikant (Nervenarzt 2011; 82: 1356-1358).

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Auszeichnung

Wissenschaftspreis für Duisburger Neuroradiologen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Zwischenfälle in der Chirurgie

Gossypibom: Vergessene Operationsunterlage postoperativ entdeckt

Lesetipps
Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben

Bei der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie arbeiten Ärzte, Psychologen und Physio- und Ergotherapeuten zusammen nach einem gemeinsamen Konzept.

© Getty Images / iStockphoto

Ambulante Angebote fehlen

Konservativ-multimodale Schmerztherapie – wo stehen wir?

Die Ärzte Zeitung hat jetzt auch einen WhatsApp-Kanal.

© prima91 / stock.adobe.com

News per Messenger

Neu: WhatsApp-Kanal der Ärzte Zeitung