Personalie
Epidemiologie: Statistik-Medaille für Iris Pigeot
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) hat Professorin Iris Pigeot, Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, ihre Medaille verliehen.
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Professorin Iris Pigeot hat die Medaille der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Statistik erhalten.
© Jens Lehmkühler / UBRA
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) hat Professorin Iris Pigeot, Direktorin des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, ihre Medaille verliehen. Die DAGStat würdigt, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heißt, mit dieser Auszeichnung Persönlichkeiten, die sich nachhaltig um die Weiterentwicklung und Vermittlung der Statistik in Deutschland verdient gemacht haben.
Die BIPS-Direktorin präge seit mehr als 30 Jahren die deutsche Statistiklandschaft entscheidend mit. Als herausragende Wissenschaftlerin habe sie wichtige methodische Beiträge insbesondere im Bereich epidemiologischer Studien und Arzneimittelsicherheit geleistet. Unter ihrer Leitung wurde das BIPS 2013 in die renommierte Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen und habe sich seither zu einem international anerkannten Zentrum für epidemiologische Forschung entwickelt.
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Pigeots Hauptziele der Forschung liegen in der Entwicklung und Anwendung einer statistischen Methodik, die durch echte epidemiologische Forschungsfragen motiviert ist und mit echten epidemiologischen Daten verwendet werden kann. Sie war mitverantwortlich für zwei der wichtigsten Projekte am BIPS: die IDEFICS/I.Family-Kohorte, eine der größten europäischen Studien zur kindlichen Gesundheit, sowie die pharmakoepidemiologische Forschungsdatenbank GePaRD. (eb)