Hirntod?

BÄK prüft elf Diagnosen

Veröffentlicht:

BREMERHAVEN/BERLIN. Der mögliche Dokumentationsfehler bei einer Hirntod-Diagnose in Bremerhaven ist offenbar kein Einzelfall. Die bei der Bundesärztekammer angesiedelte Überwachungskommission prüft zurzeit elf Fälle in zehn Kliniken.

Die Kommission habe entsprechende Akten angefordert, berichtete ein Sprecher am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Details wollte er wegen der laufenden Untersuchungen nicht nennen.

Im Dezember wurde eine Organentnahme im Klinikum Bremerhaven abgebrochen, weil die Hirntod-Diagnose nicht ganz ordnungsgemäß erfolgt war. Auch die Staatsanwaltschaft in Bremerhaven ermittelt. "Das ist reine Routine", so ein Sprecher. (dpa)

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Bei eliPfad überprüfen Patienten regelmäßig Vitalwerte mit digitalen Messgeräten. Die Fallmanagerinnen überprüfen die Werte und informieren bei Auffälligkeiten die betreuenden Ärzte.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Innovationsfonds-Projekt

eliPfad: Einbeziehung von Niedergelassenen ist schwierig

Was tun, wenn Patienten „ausflippen“? Ein Qualitätszirkel-Modul gibt Empfehlungen für die Praxis.

© LightFieldStudios / Getty Images / iStock

„Deeskalative Techniken“ entwickeln

KBV stellt Praxen Qualitätszirkel-Modul zu Gewalt zur Verfügung

Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben