Nach der Wahl
Lauterbach hat weiter „Lust und Kraft“ für sein Amt
Noch ist alles offen in Berlin: Weder ist klar, ob es wirklich zu Schwarz-Rot kommt noch wer dann welches Amt übernimmt. Der Gesundheitsminister bekundet aber schon mal ein Interesse.
Veröffentlicht:
Sieht sich und die nächste Regierung für die künftigen Aufgaben in der Gesundheitspolitik „gut vorbereitet“: Minister Karl Lauterbach.
© Henning Kaiser/ dpa / picture alliance
Berlin. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat Interesse an einer weiteren Amtszeit als Gesundheitsminister signalisiert. „Man sollte sich selbst nicht für unersetzlich halten“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Medien. Er sei aber nicht amtsmüde: „Ich hätte noch Lust und Kraft für weitere Arbeit.“ Es gebe zudem noch einige Gesetze, die schon erarbeitet worden seien und die auf man im Koalitionsvertrag sofort verankern könne. „Somit sind wir da ganz gut vorbereitet.“
In den kommenden Tagen wollen CDU/CSU und SPD Sondierungsgespräche für die Bildung einer schwarz-roten Koalition führen. CDU-Chef Friedrich Merz hat mehrfach betont, dass er danach rasche Koaltionsverhandlungen führen wolle, damit die neue Regierung bis Ostern gebildet werde.
61 Abgeordnete im Porträt
Das sind die Gesundheitsprofis im neuen Bundestag
Klar ist hingegen, dass es in der Arbeitsgruppe für Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion einen starken Umbruch geben wird. Denn nur drei Parlamentarier, die sich dort bisher um die Gesundheitspolitik kümmerten, sind bei der Wahl am 23. Februar wieder in den Bundestag gewählt worden. Das heißt: In die Arbeitsgruppe werden künftig viele Abgeordnete einziehen, die bisher andere Themenschwerpunkte hatten oder neu im Parlament sind. (bwa)