Unimedizin

Fakultät in Halle besteht vorerst weiter

Veröffentlicht:

HALLE/NEU-ISENBURG. Die Schließungspläne für die Universitätsmedizin Halle/Saale sind vorerst vom Tisch. Das haben die Fraktionen der großen Koalition in Sachsen-Anhalt beschlossen.

Über die Schließungspläne hatte es in der Landes-SPD Streit gegeben. Die Vorsitzende von Fraktion und Landesverband, Katrin Budde, sprach sich vehement für den Erhalt aus.

Finanzminister und stellvertretender Ministerpräsident Jens Bullerjahn (SPD) bleibt auch nach einer Sitzung der SPD-Fraktion bei seiner Haltung, einen der beiden Standorte streichen zu wollen.

In Sachsen-Anhalt werden Medizinstudenten in Magdeburg und Halle ausgebildet. Die CDU fordert, dass die Hochschulen im Land ihren Konsolidierungsbeitrag von 50 Millionen Euro in zehn Jahren leisten müssen.

Für den Erhalt der Fakultät wurden in den vergangenen Wochen rund 10.000 Unterschriften gesammelt, weitere 40.000 Menschen haben ihre Unterschützung angekündigt.

Etwa 7000 Bürger, Mitarbeiter und Studenten demonstrierten Ende April für den Erhalt der Uniklinik auf dem Marktplatz in Halle. (bee)

Lesen Sie dazu auch den Leitartikel: Auf dem Schachbrett der Finanzpolitik

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

„ÄrzteTag“-Podcast

Warum brauchen wir Quoten in der Weiterbildung, Antje Bergmann?

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Bei eliPfad überprüfen Patienten regelmäßig Vitalwerte mit digitalen Messgeräten. Die Fallmanagerinnen überprüfen die Werte und informieren bei Auffälligkeiten die betreuenden Ärzte.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Innovationsfonds-Projekt

eliPfad: Einbeziehung von Niedergelassenen ist schwierig

Was tun, wenn Patienten „ausflippen“? Ein Qualitätszirkel-Modul gibt Empfehlungen für die Praxis.

© LightFieldStudios / Getty Images / iStock

„Deeskalative Techniken“ entwickeln

KBV stellt Praxen Qualitätszirkel-Modul zu Gewalt zur Verfügung

Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben