Neue Zahlen

Krebs nimmt nur bei den Frauen zu

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BERLIN. Ein durchwachsenes Bild zeigt der neue Bericht "Krebs in Deutschland", den Robert Koch-Institut und Krebsregister gemeinsam herausgegeben haben. Im Jahr 2014 sind bei uns danach 249.200 Männer und 227.000 Frauen an Krebs erkrankt und damit sechs Prozent mehr Männer und neun Prozent mehr Frauen als zehn Jahre davor. Allerdings: Die Zunahme ist vor allem auf die alternde Bevölkerung zurückzuführen. Altersbereinigt hat die Zahl der Krebserkrankungen bei Frauen nur um drei Prozent zu- und bei Männern sogar um zehn Prozent abgenommen. Am häufigsten waren Brust- (69.900), Darm- (61.000), Prostata- (57.400) und Lungenkrebs (53.800). Die Prognose Betroffener hat sich im letzten Jahrzehnt verbessert, wobei es noch große Unterschiede zwischen den Krebsarten gibt.

Die Broschüre "Krebs in Deutschland" wird alle zwei Jahre als gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut herausgegeben. Die Ergebnisse der am 6. Dezember 2017 veröffentlichten 11. Ausgabe beruhen auf Daten der epidemiologischen Krebsregistrierung bis zum Jahr 2014.(eis)

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