Industriespenden

Patientenlobby erhält rund 5,7 Millionen Euro

Veröffentlicht:

BERLIN. Mit gut 5,75 Millionen Euro haben die Mitglieder der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) im Jahr 2017 Patientenorganisationen im In- und Ausland unterstützt.

Das geht aus einer am Dienstag verbreiteten Aufstellung der einzelnen Zuwendungspositionen hervor. Die Spanne reicht vom einstelligen Euro-Betrag als Zuschuss zu Reisekosten bis zur 390.000 Euro-Unterstützung für die Stroke Alliance for Europe in London.

2016 erreichten die Geldleistungen der Industrie an Patientenorganisationen rund fünf Millionen Euro, 2015 waren es circa 5,9 Millionen Euro.

Rund 100.000 Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen gibt es allein in Deutschland. Sie erhalten Zuwendungen sowohl von der Industrie als auch von den Krankenkassen. Der FSA steht für mehr als 75 Prozent des Pharmamarktes in Deutschland. (af)

Jetzt abonnieren
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Trumps Zollpolitik

VFA: Medikamente von US-Zöllen ausgeschlossen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Bei eliPfad überprüfen Patienten regelmäßig Vitalwerte mit digitalen Messgeräten. Die Fallmanagerinnen überprüfen die Werte und informieren bei Auffälligkeiten die betreuenden Ärzte.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Innovationsfonds-Projekt

eliPfad: Einbeziehung von Niedergelassenen ist schwierig

Was tun, wenn Patienten „ausflippen“? Ein Qualitätszirkel-Modul gibt Empfehlungen für die Praxis.

© LightFieldStudios / Getty Images / iStock

„Deeskalative Techniken“ entwickeln

KBV stellt Praxen Qualitätszirkel-Modul zu Gewalt zur Verfügung

Schutzmaßnahmen müssten immer wieder überprüft und angepasst werden, um unbefugte Zugriffe auf die Praxis-IT und damit auf die besonders sensiblen Patienten- und Abrechnungsdaten zu verhindern, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner.

© BRN-Pixel - stock.adobe.com

Cybersicherheit

IT-Sicherheitsrichtlinie gibt Arztpraxen ab Oktober neue Aufgaben