Bundestagsrunde

Beim HSK – Farbenlehre in puncto Gesundheitspolitik

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Die Debatte über die künftige Gesundheitspolitik in Deutschland hat Tradition beim Hauptstadtkongress. Hier ist der Ort, wo Parteien jenseits des Parlaments „Farbe bekennen“ können.

Die Debatte über die künftige Gesundheitspolitik in Deutschland hat Tradition beim Hauptstadtkongress. Hier ist der Ort, wo Parteien jenseits des Parlaments „Farbe bekennen“ können.

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Die Debatte über die künftige Gesundheitspolitik in Deutschland hat Tradition beim Hauptstadtkongress. Hier ist der Ort, wo Parteien jenseits des Parlaments „Farbe bekennen“ können.

Im Superwahljahr 2021 verspricht die „Bundestagsrunde“ besondere Spannung. Positionieren sollen sich die gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher aller sechs im Bundestag vertretenen Fraktionen nicht nur zu Lehren der Pandemie. Tacheles reden sollen sie auch zu Baustellen, die als unvollendet gelten.

So sind, um ein Beispiel zu nennen, digitale Anwendungen hinlänglich als „sinnvolle“ Ergänzung für Ärzte und Pflegekräfte beschrieben. Bleibt die Frage: Wie lässt sich die Umsetzung beschleunigen und ein Projekt wie die ePA mit Leben füllen? Was ist zudem aus der engeren Zusammenarbeit der Sektoren ambulant und stationär geworden? Scheitert diese am Kästchendenken der Beteiligten – siehe Notfallreform – oder an fehlenden Anreizen?

Wie lassen sich ferner Qualitätsverbesserungen in Praxen und Kliniken erreichen, ohne Ärzte und Pflegekräfte mit zusätzlicher Bürokratie zu überfrachten?

Schließlich: Welche Rolle spielen niedergelassene Ärzte in der Versorgung? Noch hallt die Kritik der vergangenen KV-Vertreterversammlung nach. Dort wurde moniert, dass Niedergelassene in vielen Parteiprogrammen fast keine Rolle spielten – obwohl es doch vor allem Haus- und Fachärzte gewesen seien, die die Pandemie „gerockt“ hätten. (hom)

Videomeeting: Dienstag, 15. Juni 2021, 14.00 – 15.30 Uhr

Infos & Anmeldung unter: www.hauptstadtkongress.de

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