Medizinstudium

130 Kandidaten für Landarzt- und ÖGD-Quote in Bayern

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München. Im Wintersemester 2021/22 werden an Bayerns Universitäten 130 Medizinstudentinnen und -studenten ihr Studium im Rahmen der Landarzt- oder ÖGD-Quote aufnehmen. Wie Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Montag mitteilte, stehen nun die Kandidaten fest. Dabei habe es doppelt so viele Bewerber wie Quoten-Studienplätze gegeben.

5,8 Prozent der Medizinstudienplätze in Bayern können über die Landarztquote vergeben werden, fürs Wintersemester sind damit 115 Quotenplätze verfügbar. Für die ÖGD-Quote stehen bis zu 1 Prozent der Medizinstudienplätze bereit, das entspricht im kommenden Wintersemester 15 Studienplätzen. In beiden Fällen verpflichten sich die Kandidaten, nach dem Studium zehn Jahre als Hausarzt in einer unterversorgten oder von Unterversorgung bedrohten Region in Bayern oder eben im Öffentlichen Gesundheitsdienst tätig zu sein.

„Um ein guter Arzt zu sein, braucht es mehr als ein Einserabitur. Im Berufsleben sind auch Sozialkompetenz und Empathie gefragt“, betonte Holetschek. Immerhin 63 Prozent der ausgewählten Kandidaten verfügen über Berufserfahrung im medizinischen Bereich. 38 Prozent seien ehrenamtlich tätig, 42 Prozent hätten einen Freiwilligendienst absolviert.

Sehr beeindruckt habe ihn die hohe Qualifikation der Bewerber „sowohl im Hinblick auf ihre medizinnahe Berufsausbildung, die Einarbeitung in medizinische Themen, besonders aus der Patientenperspektive, als auch die Bandbreite des sozialen Engagements“, sagte denn auch Professor Eckhard Nagel, Direktor des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften (IMG) der Universität Bayreuth.

Die Bewerber konnten in diesem Jahr wählen, ob sie die Auswahlgespräche digital oder vor Ort in Bayreuth absolvieren. Das Durchschnittsalter der Kandidaten für die Landarzt-Quotenplätze liegt übrigens bei 24 Jahren, 65 Prozent sind Frauen. Die Kandidaten für die ÖGD-Quotenplätze sind im Schnitt 25 Jahre alt. (reh)

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Dr. Peter Schimmelpfennig 24.08.202107:55 Uhr

Allerorten herrscht sozialistische Planwirtschaft (DDR 2.0) anstatt die Attraktivität des gesuchten Aufgabenbereichs zu stärken. Die Erfahrung zeigt, dass damit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

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